Digitale Kompetenz nicht außen vor lassen
Die Initiative D21 begrüßt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung". Das Ziel, das deutsche Aus- und Weiterbildungswesen in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern und somit zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland beizutragen, wird von der Initiative D21 auch mit eigenen Projekten unterstützt.
10.01.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V."Ohne den sinnvollen Einsatz von IT ist dieses Ziel aber nicht zu erreichen", so Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21. Er unterstützt die Forderung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan nach gemeinsamen Anstrengungen, um Deutschland im Bildungsbereich voranzubringen. Bischoff weiter: "Die Initiative D21 engagiert sich seit Jahren mit ihren Partnern aus Politik und Wirtschaft für eine moderne Lernkultur und die damit verbundene Talentförderung auf den unterschiedlichen Stufen des Bildungssystems. Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger wieder stärker für IT und Technik begeistern. Dabei ist die Vermittlung von Digitaler Kompetenz absolut notwendig."
Primär muss dabei den Studierenden sowohl die Attraktivität der Arbeitsplätze als auch die Perspektiven auf dem IKT-Arbeitsmarkt verdeutlicht werden. Im Rahmen des Projekts "Attraktive Arbeitsplätze für den Nachwuchs – Deutschlands Zukunft in IKT" wird die Initiative D21 mit den Partnern aus Politik uns Wirtschaft in Vortragsreihen einen intensiven Austausch zwischen Studierenden und Führungskräften von Unternehmen fördern, um das Interesse des qualifizierten Nachwuchses an IKT deutlich zu steigern und die Motivation für das Studium zu stärken.
Die Initiative D21 unterstützt aber auch eine Offensive zur allgemeinen Anhebung der Medienkompetenz in enger Kooperation zwischen Politik, Bildungseinrichtungen und Informationswirtschaft. Im Rahmen des Projekts "Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft" werden Referendarinnen und Referendare sowie Junglehrkräfte gezielt Coaching-Camps und Intensivwochen angeboten, um sie methodisch und didaktisch auf einen Unterricht mit sinnvollem IKT-Einsatz vorzubereiten.
Auch im Bereich der frühkindlichen Bildung bedarf es qualitativer Verbesserungen. Aus Sicht der D21 sollte die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher um die Schulung von Medienkompetenz erweitert werden. Diese betrifft neben dem eigenen Umgang mit den Medien auch die Methoden der Wissensvermittlung und die Kenntnis darüber, wie und in welchem Umfang Kinder mit Medien umgehen sollten. Das Portal www.wissen-und-wachsen.de bietet Tipps und Anregungen für die tägliche, praktische Arbeit an, macht auf Fortbildungen aufmerksam und wird als rege Austausch-Plattform genutzt.
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