"MitSprache NRW" –Initiative zur Sprach- und Integrationsförderung unterstützt Grundschulen in NRW

Grundschulkinder mit Migrationshintergrund zu fördern, ist das Ziel der Aktion "MitSprache NRW",einer gemeinsamen Initiative von der WestLB-Stiftung Zukunft NRW und der WestLB AG, die vom Land NRW unterstützt wird. Insgesamt 70 Grundschulen aus NRW haben sich mit den verschiedensten Konzepten zur Sprachförderung beworben. Heute werden in Düsseldorf die Gewinnerschulen vorgestellt und für drei Jahre in das Förderprogramm aufgenommen.

17.08.2006 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Matthijs van den Adel, Vorstandsmitglied der WestLB AG: "Wir sind in unserem Heimatmarkt verankert und fühlen uns verantwortlich, unseren Beitrag zur Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu leisten. Dabei steht die Sprachförderung ganz vorn. Denn nur wer mitsprechen kann, kann seine Chancen nutzen. Dies gilt insbesondere für die spätere Berufswahl."

Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung in NRW, erklärte: "Wir freuen uns sehr, dass die WestLB diesen wichtigen Beitrag für Kinder in unserem Land leistet und unterstützen die Initiative mit voller Kraft. Denn in keinem anderen Bundesland ist die Verbindung von sozialer Herkunft und Bildungschancen so signifikant wie in NRW. Kinder aus Familien mit Zuwanderergeschichte sind mangels ausreichender Sprachkompetenz besonders betroffen." Es sei erforderlich, dass sämtliche gesellschaftlichen Gruppen zusammenarbeiteten, um dieses Problem zu lösen.

Kinder mit Migrationshintergrund benötigen besondere Unterstützung beim Erwerb von Sprach- und Lesekompetenz. Diese Unterstützung fängt idealerweise so früh wie möglich an. Um die Grundschulen bei ihrer Förderarbeit zu unterstützen, wurde das Projekt MitSprache NRW ins Leben gerufen. Bis Ende März konnten sich Grundschulen mit ihren Konzepten zur Sprach- und Integrationsförderung bewerben. Eine Jury, bestehend aus sieben bildungspolitischen Vertretern u.a. des Bildungsministeriums und von Migranten-Organisationen wie der Föderation Türkischer Elternvereine NRW, wählte die innovativsten Ideen aus. Die ausgewählten Konzepte werden vom Schuljahr 2006/2007 an mit monatlich € 500,-

  • über drei Jahre gefördert, zuzüglich einer einmaligen Sonderzahlung in Höhe von € 2.500 bei Projektstart. Das Projekt hat ein finanzielles Gesamtvolumen von € 500.000.Folgende Schulen werden ausgezeichnet:

  • KGS Am Domhof , Bonn - GGS An der Burg, Hückelhoven

  • Schule an der Heinickestraße, Essen - Barbaraschule, Neuss
  • Berliner Schule, Essen - GGS Breite Straße, Duisburg
  • GGS Daniel Schürmann, Remscheid - GGS Diedrich Straße, Herne
  • GGS Eitorf, Eitorf - GGS Ernstbergstraße, Köln
  • Freiligrathschule, Aachen - Wittekindschule, Lünen.
  • Graf-Konrad-Grundschule, Dortmund - GGS Hochfelder Markt, Duisburg
    –GGS Joachimschule, Essen - Neuessener Schule, Essen
    –GGS Schlägelschule, Mülheim a. d. Ruhr –GGS Turmschule, Gelsenkirchen
  • Weingarten Grundschule, Dortmund - GGS Wiesbadener Straße, Duisburg

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden