"Bildungs-Staatsvertrag" – die Lösung!
"Man muss wissen, woher man kommt, damit man weiß, wohin man geht. Diese Lebensweisheit gerät auf Bundesebene zunehmend in Vergessenheit und hat die CDU in jene Orientierungslosigkeit geführt, für die sie jetzt massiv Schelte erhält. Eine Partei, die Grundsätze über Bord wirft, verleugnet und verliert ihre Wurzeln und damit Standpunkte, um sich zu positionieren und zu orientieren", so kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, die wiederholten Versuche, nun auch der CDU, die Bundesrepublik in der Bildungspolitik gleichzuschalten und die Kulturhoheit der Länder auszuhebeln.
11.07.2011 Pressemeldung Verband Reale BildungHuber sieht im bayerischen Vorschlag, einen Bildungsstaatsvertrag zu vereinbaren, der Standards und Qualität in der Bildung sichern hilft, aber die Bildungshoheit der Länder belässt, damit sich die starken Länder nicht an die schwachen angleichen müssen, nur um Gleichheit zu erreichen, einen sinnvollen Weg.
"Zukunft braucht Herkunft und wir können uns nur den Zukunftsaufgaben widmen, wenn wir uns unserer Wurzeln erinnern". Diese ganz einfache Erkenntnis, so Huber, gelte besonders für Aspekte der Kultur und somit besonders in der Bildungspolitik.
Vorsitzender Huber betont: "Wir sollten auf unsere Wurzeln und die sich darauf gründende Tradition stolz sein, zumal wir in Bayern höchste Schulqualität nachweisen können. Deshalb ist die Äußerung des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer sehr zu begrüßen, wenn er feststellt: "Ich halte nichts von einer Einheitsschule, wie es jetzt sogar unsere Schwesterpartei vorhat."
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