Der Lebenslauf: Die Eintrittskarte in das Berufsleben

Für viele Personaler gilt der Lebenslauf als das mit Abstand wichtigste Dokument der gesamten Bewerbung – aber wie sollte die ideale Vita denn überhaupt aussehen? Und wie schafft man es, dass der Lebenslauf zum Highlight der Bewerbung wird? 

09.03.2022 Bundesweit Pressemeldung Lebenslauf.de GmbH
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„Der erste Eindruck zählt“ – ein Spruch, den vermutlich jeder schon mal gehört hat und der insbesondere bei der Bewerbung auf einen neuen Job passender nicht sein könnte. Doch wer den Personalchef von sich und seinen Leistungen überzeugen, die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch steigern und darüber hinaus zeigen möchte, dass man genau der beziehungsweise die Richtige für den Job ist, muss bereits schon bei der Erstellung der Vita (Gut zu wissen: Der Lebenslauf ist auch unter dem Begriff Curriculum Vitae oder einfach kurz Vita bekannt) auf einige wichtige Dinge achten. Welche Informationen müssen beispielsweise auf jeden Fall im Lebenslauf auftauchen? Gibt es eine spezielle Reihenfolge, auf die man achten sollte? Was gibt es in Bezug auf das Layout zu beachten? Und was hat es eigentlich mit den berühmt-berüchtigten Lücken im Lebenslauf auf sich? 

H2: Lebenslauf erstellen: Die wichtigsten Informationen im Kurzüberblick 

Wie eingangs bereits erwähnt, sehen nahezu alle Personalverantwortlichen die Vita als das wichtigste Dokument einer rundum gelungenen Bewerbung an. Doch damit sie auch tatsächlich zu dem zentralen Element der Bewerbung werden kann, gibt es gleich mehrere Dinge, auf die man definitiv achten sollte. Wer einen perfekten Lebenslauf erstellen möchte, sollte zum einen alle wichtigen Informationen über die eigene Person und den bisherigen Karriere- respektive Ausbildungsweg aufführen. Zum anderen spielen die persönlichen Kenntnisse, Qualifikationen und sonstige Fähigkeiten eine wichtige Rolle, da sich der Personaler so am besten ein aussagekräftiges Bild über den Bewerber machen kann. Vorab noch ein Tipp: Die antichronologische Reihenfolge kommt bei den meisten Personalern am besten an – dementsprechend sollte stets die aktuelle Position ganz oben aufgeführt werden. 

Die persönlichen Daten: Ganz oben im Lebenslauf sollten die personenbezogene Informationen zu finden sein. Dazu gehören der Name, das Geburtsdatum und sämtliche Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail-Adresse, sowie Telefon- und Handynummer). Gut zu wissen: Die Social-Media-Profile können grundsätzlich auch aufgeführt werden, allerdings ist diese Angabe nicht verpflichtend. Zudem sollte man unter allen Umständen darauf achten, dass dort keine unpassenden Kommentare oder Partyfotos zu finden sind – denn wie schon gesagt: Der erste Eindruck zählt. 

Die Ausbildung: 
Eine Auflistung aller erfolgreich absolvierten Abschlüsse (zum Beispiel Schul-, Ausbildungs- oder Studienabschluss). Wichtig: Hier sollte nicht nur das Jahr, sondern am besten auch der jeweilige Ein- respektive Austrittsmonat erwähnt werden. Das sorgt für eine bessere Übersicht und macht es dem Personaler leichter, die gewünschten Informationen ohne Umwege zu finden. 

Die  Berufserfahrung: 
Falls man bereits schon erste Erfahrungswerte im Berufsleben sammeln konnte (dazu zählen übrigens auch Praktika), müssen diese samt konkreten Datumsangaben aufgelistet werden. Wie weiter oben schon erwähnt, sollte man diese Angaben antichronologisch aufführen, damit man auch auf den ersten Blick sehen kann, in welcher Position sich der Bewerber zum aktuellen Zeitpunkt befindet. 

Individuelle Kenntnisse, Fähigkeiten und andere Qualifikationen: 
In diesen Bereich gehören unter anderem die erlernten Fremdsprachen (Auslandsaufenthalte und Sprachreisen können ebenfalls erwähnt werden), alle relevanten IT-Kenntnisse, eventuelle Fort- und Weiterbildungen, sowie sonstige persönliche Fähigkeiten, die im Optimalfall zu dem gewünschten Job passen sollten. Aber Achtung: Man sollte unter allen Umständen auf Unwahrheiten verzichten, da man sich so sehr schnell jedwede Chance auf den Job verbauen kann. 

Sonstige Interessen, persönliche Hobbies und soziales Engagement: 
Auch hier empfiehlt es sich grundsätzlich nur die Informationen aufzuführen, die zumindest in gewisser Hinsicht zu der angestrebten Stelle passen – stundenlanges Zocken, mit Freunden abhängen und Netflix schauen gehört also eher nicht in einen perfekten Lebenslauf. Ein Ehrenamt kommt hingegen in jedem Fall immer gut an, da es dem Personaler zeigt, dass man bereits Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt hat. Aber auch hier gilt: Lügen haben kurze Beine, daher sollte man auch nur Dinge erwähnen, die auch tatsächlich der Realität entsprechen. 

H2: Weiter wertvolle Tipps und Tricks für einen rundum gelungenen Lebenslauf

Neben den bereits erwähnten Infos zum grundsätzlichen Aufbau und den allgemeinen Inhalten, gibt es noch einige weitere Faktoren, die eine entscheidende Rolle dabei spielen können, ob die Vita nur gut oder sogar perfekt wird. Daher folgen jetzt die wichtigsten Punkte, die man bei der Erstellung eines Lebenslaufes auf jeden Fall beachten sollte. 

Ein übersichtliches Layout: 
Bei der Gestaltung der Vita gilt es vor allem darauf zu achten, dass ausreichend Platz zwischen den einzelnen Absätzen gelassen wird. Das sieht nicht nur besser und aufgeräumter aus, sondern ermöglicht dem Personaler zudem einen deutlich einfacheren Überblick. Darüber hinaus sollte man auf unnötige Grafiken und sonstige „Verschönerungen“ verzichten, da solche Dinge nichts in einem professionellen Lebenslauf zu suchen haben. Tipp: Die zahlreichen Layout-Vorlagen, die man mittlerweile fast überall im Internet finden kann, können dabei helfen, ein Gefühl für ein passendes Design zu entwickeln. 

Die Schriftart: 
Zum einen sollte man eine Schriftart wählen, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch am Bildschirm sehr gut lesbar ist. Gut zu wissen: Als Klassiker gelten hier Arial, Calibri und Tahoma. Zum anderen sollte aber natürlich auch die Schriftgröße passen, sodass sie weder zu groß beziehungsweise zu klein wirkt. Tipp: Für Überschriften eignet sich die Schriftgröße 12 am besten, während der Fließtext in der Schriftgröße 10 oder 11 gehalten werden sollte. 

Der Faktor Zeit: 
Während die meisten Personaler in der Regel nur rund ein bis zwei Minuten brauchen, um die wichtigsten Punkte im Lebenslauf zu studieren, sollte sich der Bewerber bei der Erstellung der Vita so viel Zeit wie nötig nehmen und sich keinesfalls selber unter Zeitdruck setzen. Denn wer seinen Lebenslauf hektisch und zu schnell schreibt, übersieht häufig Rechtschreib- und Grammatikfehler, sowie fehlende oder fehlerhafte Angaben. Und noch ein wichtiger Tipp: Bevor man die Bewerbung per Post oder per E-Mail abschickt, sollte man einen Freund, Bekannten oder auch ein Familienmitglied darum bitten, sämtliche Dokumente noch einmal in Ruhe Korrektur zu lesen.

Das Bewerbungsfoto: 
Damit der verantwortliche Personaler direkt sehen kann, wer denn eigentlich hinter der Bewerbung steckt, sollte man dem Lebenslauf ein Foto beifügen. Hier nutzen die meisten Bewerber ein professionell erstelltes Businessfoto – was normalerweise auch der beste Weg ist. Wer sich jedoch beispielsweise auf eine freie Stelle in der Kreativbranche bewirbt, kann hingegen auch ein etwas ausgefalleneres Foto verwenden, solange es nicht allzu übertrieben oder abgehoben wirkt. 

Die allseits gefürchteten Lücken: 
Je nachdem wie viele Erfahrungen man bislang sammeln konnte, kann es unter Umständen passieren, dass die eine oder andere (zeitliche) Lücke im Lebenslauf auftaucht. Während diese Lücken bis vor einiger Zeit zu einem echten Problem werden konnten, sehen die meisten Personaler heutzutage in der Regel darüber hinweg. Nichtsdestotrotz sollte man eventuelle Lücken im Lebenslauf auf Nachfrage des Recruiters beantworten können – ohne dabei auf Unwahrheiten zurückgreifen zu müssen. 

Ansprechpartner

Lebenslauf.de GmbH
Tim Engelke
Deisterstraße 20
31785 Hameln
Telefon: +49 0 5151 98 18 327
E-Mail: mail@lebenslauf.de
Web: www.lebenslauf.de


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