Petition

Hessen: Mehr Geld für die Bildung gefordert

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW Hessen) ruft mit einer Petition zu mehr Wertschätzung und ausreichender finanzieller Ausstattung für den Bildungsbereich in Hessen auf. Hintergrund sind drohende Einsparungen im Landeshaushalt, die unter anderem Schulen, Kitas, Soziale Arbeit und Hochschulen massiv betreffen würden.

25.09.2025 Hessen Pressemeldung GEW Hessen
  • In einem Kreis liegen 100-Euro-, 50-Euro- und 20-Euro-Scheine aufgefächert. © www.pixabay.de

Die Forderung richtet sich an Kultusminister Armin Schwarz und Finanzminister Dr. Alexander Lorz.

Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, warnte vor weiteren Kürzungen in der Bildung: „Die Kürzungen im Hochschulpakt waren die Vorboten für den kommenden Landeshaushalt. Mit unserer Petition wollen wir deutlich machen, dass weitere Kürzungen unter anderem die Qualität von Bildung in Kitas und Schulen gefährden. Die Landesregierung wird sich warm anziehen müssen, wenn sie erneut plant, Einsparung zu Lasten der Beschäftigten durchdrücken zu wollen.“ Bereits Anfang dieses Jahres wurde die tariflich vereinbarte Besoldungserhörung von der Landesregierung verschoben, obwohl die Besoldung verfassungsrechtlich sowieso schon zu niedrig ist. „Wir wehren uns gegen alle Maßnahmen, die die Arbeitszeit der Beschäftigten verdichtet. Denn jede Einsparung in den Kitas und Schulen verschlechtert die Bildungsqualität der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, sagte Hartmann abschließend.

Konkret fordert die Petition:

  • Verlässliche Planung – Investitionen in Fachkräfte und Bildungsinfrastruktur darf nicht länger von der aktuellen Kassenlage abhängig sein. Nur so kann eine sichere Grundlage für die Zukunft der Bildung geschaffen werden.
  • Mehr Wertschätzung und keine weiteren Arbeitsverdichtungen. Letzteres lehnt die GEW Hessen kategorisch ab. Wir fordern faire Bezahlung, gute Ausbildung und verlässliche Strukturen.
  • Mittels Kredit finanzierte Investitionen in die Gebäude tätigen. Gleichzeitig bedarf es einer gerechten Besteuerung – insbesondere großer Vermögen.

Die Petition richtet sich an die politischen Entscheidungsträger Armin Schwarz (Kultusminister) und Dr. Alexander Lorz (Finanzminister). Die GEW Hessen appelliert an Bürger:innen, Eltern, Schüler:innen, Beschäftigte im Bildungswesen und alle, die Bildung Grundlage für faire Chancen betrachten, zu unterzeichnen und aktiv zu werden: https://www.gew-hessen-aktiv.de/

Ansprechpartner

GEW Hessen

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