Bildungsindikatoren

Investitionen und hohe Beschäf­ti­gungs­quote in Bayern überdurchschnittlich

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder liefern mit der aktuellen Gemeinschaftsveröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich (2023)“ kompaktes Wissen: Laut Kennzahl „Beschäftigungsquote nach Bildungsstand“ belegt Bayern 2022 in Deutschland und auch international eine Spitzenposition.

13.09.2023 Bayern Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik
  • Schulbücher vor einer Tafel in einem Klassenzimmer. © www.pixabay.de

Der Beschäftigungsindikator beträgt für den Freistaat 84,6 Prozent, im Bundesdurchschnitt 81,9 Prozent und in der OECD im Mittel 77,9 Prozent. Im Tertiärbereich, also bei Hochschulen und Fachschulen, investierte Bayern rechnerisch 16 100 Euro pro Kopf. Der Bundesdurchschnitt betrug hingegen 15 100 Euro, der OECD- Durchschnitt lediglich 13 100 Euro.

Fürth/Schweinfurt. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bringen eine neue Ausgabe der Gemeinschaftsveröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ heraus. Die Berechnung der Indikatoren fußt auf der Methodik der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und erlaubt dadurch eine internationale Einordnung von Ergebnissen über Bildungsausgaben, Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungsverlauf. Die Ergebnisse differenzieren nach Primar- (Grundschule), Sekundar- (weiterführender Schule) und Tertiärbereich (Studium/Meisterschule). Die Sekundarstufe teilt sich in Sekundarbereich II (Oberstufe/ duale Ausbildung) und vorherigen Bildungsabschnitt bis zur 10. Klasse.

© Bayerisches Landesamt für Statistik
© Bayerisches Landesamt für Statistik

Sozusagen spiegelbildlich dazu ist die Erwerbslosenquote in Bayern auffallend gering und beträgt im Jahr 2022 im Tertiärbereich nur 1,7 Prozent (Deutschland: 2,0 Prozent; OECD: 3,5 Prozent), im Sekundarbereich II 1,8 Prozent (Deutschland: 2,6 Prozent; OECD: 5,1 Prozent) sowie unterhalb dessen 4,0 Prozent (Deutschland: 6,0 Prozent; OECD: 9,3 Prozent)


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