"klicksafe"-Mitmachaktion für mehr Sicherheit im virtuellen Raum
Die EU-Initiative "klicksafe" ruft alle Onlinenutzer auf, zum Thema Sicherheit im Netz eigene Internet-Sicherheitshinweise zu entwickeln. Gefragt sind kreative Ideen, Internetsicherheit in Form eines Banners visuell umzusetzen. Anlässlich des weltweit veranstalteten SAFER INTERNET DAY am 12. Februar 2008 präsentiert "klicksafe" die ersten Einreichungen in Berlin.
10.01.2008 Pressemeldung klicksafe.de c/o Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-PfalzIm Zeitalter von Web 2.0 ist gerade für junge Onlinenutzer der Anschluss an virtuelle Online Communities Standard. Diskussionen und persönliche Meinungen werden in Blogs und Internetforen ausgetauscht. Steckbriefe und Fotos werden auf den unterschiedlichen Plattformen platziert. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Eine der größten Herausforderung für den heutigen Online-User besteht darin, seine eigenen Grenzen im virtuellen Raum zu setzen. Welche persönlichen Angaben gebe ich preis? Welche Informationen möchte ich öffentlich zugänglich machen? Diesen Fragen sollte sich jeder User stellen.
Hier setzt die "klicksafe-Mitmach"-Aktion an. Die User sollen das Thema Sicherheit selbst in die Hand nehmen. Zu diesem Zweck sind alle aufgerufen, eigene Internet-Sicherheitshinweise zu gestalten. Für die neue Klicksafe-Aktion sollen kreative Banner (im jpg-Format) gestaltet werden, die für die Frage "Wie öffentlich möchte ich im Internet sein?" sensibilisieren. Mitmachen kann jeder, Einzelpersonen ebenso wie Schulklassen oder Kunsthochschulen. Erste Einreichungen werden am 12. Februar 2008 bei der zentralen "klicksafe" Veranstaltung zum SAFER INTERNET DAY in Berlin in der Kinemathek am Potsdamer Platz präsentiert. Nähere Informationen zur Teilnahme unter www.klicksafe.de/sid.
Der SAFER INTERNET DAY 2008 ist der weltweit gefeierte Aktionstag für Internetsicherheit.
Die Initiative "klicksafe" ist ein Projekt im Rahmen des "Safer Internet Programme" der Europäischen Union. Es wird von einem von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz koordinierten Konsortium getragen. Diesem gehören neben der LMK (www.lmk-online.de) die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) (www.lfm-nrw.de) sowie die ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH (www.ecmc.de) an.
Keine Kommentare vorhanden