Kommunen fordern mehr Geld für die Bildung

(redakdion/NOZ) Vor dem Bildungsgipfel II hat die Präsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, Petra Roth, in einem Gespräch mit der Neuen Osnbarücker Zeitung (NOZ) Bund und Länder aufgefordert, Städte und Gemeinden an weiteren Finanzmitteln des Bundes für Bildungsaufgaben teilhaben zu lassen. Gleichzeitig bedauerte Roth, dass die Kommunen am Bildungsgipfel II nicht beteiligt sind.

16.12.2009 Artikel

Städte und Gemeinden seien gefordert, wenn es um Sprachförderung vor der Einschulung, um regionale Bildungsbündnisse oder die Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen gehe und müssten deshalb auch etwas von dem Kuchen abbekommen, über dessen Verteilung man derzeit nachdenke. Bildung sei als gesamtstaatliche Aufgabe anzusehen, so die Städtetagpräsidentin weiter, die das Zusammenwirken aller staatlichen Ebenen erforderlich mache. Anzustreben sei deshalb eine Bildungsinfrastruktur, so wie sie vor der Föderalismusreform bestanden habe und der Bund den Kommunen wieder Finanzmittel für die Bildung zur Verfügung stellen könne. Das sei die Voraussetzung für die von der Koalition angestrebte Bildungspartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Kommunen.


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