OEB 2026 stellt „Souveränitätsfrage“ der Bildung im Zeitalter intelligenter Systeme
Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft, Institutionen und das Verständnis von Expertise grundlegend. Für die Bildung entsteht daraus eine zentrale Frage: Wer behält die Kontrolle, und wie kann sie aktiv gestaltet werden? Der Call for Proposals für die OEB 2026 ist ab sofort geöffnet.
14.04.2026 Bundesweit Pressemeldung OEB Learning Technologies Europe GmbHAuf der OEB (Online Educa Berlin) 2026, die vom 2. bis 4. Dezember in Berlin stattfindet, diskutieren internationale Führungspersönlichkeiten aus Bildung, Wirtschaft und öffentlichem Sektor die sogenannte „Souveränitätsfrage“ in Lernsystemen: Wie lassen sich intelligente Technologien integrieren, ohne menschliches Urteilsvermögen, institutionelle Autonomie und gesellschaftliches Vertrauen zu untergraben?
Unter dem Leitthema „Sovereign Learning: Trust, Agency & the Education Reset“ geht es nicht mehr nur um den Einsatz digitaler Werkzeuge, sondern um die grundlegende Ausrichtung von Bildungs- und Weiterbildungssystemen.
„KI verändert die Bedingungen, unter denen Wissen entsteht und validiert wird“, erklärt Rebecca Stromeyer, Conference Chair der OEB. „Die entscheidende Frage ist nicht, ob Bildung intelligente Systeme nutzt, sondern ob wir Lernprozesse so gestalten, dass sie menschliche Handlungsfähigkeit und gesellschaftliches Vertrauen stärken, statt langfristige Abhängigkeiten zu erzeugen.“
Da sich berufliche Rollen schneller verändern als Curricula und Leistungsnachweise zunehmend an realer Anwendung ausgerichtet werden, rücken Fragen der Governance, der Leistungsbewertung, der Beschaffung, der Datenkontrolle und der institutionellen Resilienz in den Vordergrund. Digitale und KI-Kompetenzen entwickeln sich zur grundlegenden Voraussetzung, während traditionelle Modelle von Spezialisierung und Zertifizierung neu bewertet werden.
Die OEB 2026 beleuchtet diese Entwicklungen entlang von drei zentralen Themensträngen:
- Strukturelle Reform von Bildungs- und Weiterbildungssystemen
- Implementierung von Technologien und deren messbare Wirkung
- Menschliche Handlungsfähigkeit in zunehmend automatisierten Lernumgebungen
Im Fokus stehen unter anderem Reformen von Prüfungs- und Zertifizierungssystemen, der praktische Einsatz von KI, die veränderte Rolle von Lehrenden, die zukünftige Relevanz der Hochschulbildung sowie die zunehmende Verzahnung von Lernen und Arbeit.
Vor diesem Hintergrund sind Fachleute aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Technologie eingeladen, die zentralen Fragestellungen der kommenden Jahre aktiv mitzugestalten.
Der Call for Proposals für die OEB 2026 ist ab sofort geöffnet. Gesucht werden Beiträge, die sich mit den strukturellen, technologischen und menschlichen Dimensionen von Lernen, Bildung und Qualifizierung auseinandersetzen. Besonders gefragt sind praxisorientierte Ansätze, evidenzbasierte Einblicke sowie zukunftsgerichtete Perspektiven aus unterschiedlichen Sektoren.
Mit interaktiven Formaten bietet die OEB eine internationale Plattform, um Ideen zu diskutieren, Ansätze zu erproben und Erfahrungen mit einem globalen Publikum zu teilen.
Die OEB zählt zu den international führenden branchenübergreifenden Foren für digitales Lernen und Weiterbildung. Jährlich kommen mehr als 2.000 Teilnehmende aus über 70 Ländern zusammen. Die Konferenz 2026 findet im Hotel InterContinental Berlin statt und wird von einer internationalen Fachausstellung zu Lerntechnologien und digitaler Innovation begleitet.
Interessierte können ab sofort Beiträge einreichen und Teil der OEB 2026 werden. Weitere Informationen und Einreichung finden Sie hier.
Ansprechpartner
OEB Learning Technologies Europe GmbHLeibnizstraße 32
Berlin 10625
Telefon: +49 030 726 213 309
E-Mail: press@oeb.global
Web: https://oeb.global/
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