Rund zweieinhalbtausend – meist ältere - Lehrerinnen und Lehrer statteten heute Mittag der Hamburger Bildungsbehörde einen "demonstrativen Besuch" ab und forderten mit Transparenten und Trillerpfeifen Altersentlastung sowie die Einstellung jüngerer Lehrkräfte. "Es ist ein Skandal, dass die Stadt Hamburg als Arbeitgeber keine Arbeitsbedingungen garantieren kann, die allen das gesunde Erreichen der Altersgrenze auf einem Vollzeitarbeitsplatz an den Schulen ermöglicht", so Klaus Bullan, Vorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW Hamburg. Mehr als jede vierte Lehrkraft scheide wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig aus – eine Quote, die in Hamburgs öffentlichem Dienst nur von Strafvollzugsbeschäftigten übertroffen werde.
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27.11.2008
Pressemeldung
GEW Hamburg