Dolores und Imperio – so nannte sich das Geschwisterpaar Sylvin und Maria Rubinstein. In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts machten die 1914 in Russland geborenen, schönen, hoch begabten jüdischen Zwillinge gemeinsam eine glänzende Tanzkarriere. Maria Rubinstein wurde im Holocaust ermordet. Sylvin Rubinstein überlebte und trat in der Nachkriegszeit als Dolores – in der Rolle seiner Schwester – auf. Heute lebt er hoch betagt in Hamburg. Am Donnerstag, 3. Mai 2007, um 19.30 Uhr begrüßt Staatssekretär Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz den legendären, noch immer hellwachen Sylvin Rubinstein im Literarischen Salon des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (Rheinstraße 23-25 in Wiesbaden).
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30.04.2007
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst