"Die Aussagen der Bildungsgewerkschaft zeugen von einer offenbar nur lückenhaften Kenntnis des hessischen Hochschulrechts." Mit diesen Worten hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, auf die Behauptung der stellvertretenden GEW-Landesvorsitzenden reagiert, das Scheitern der Präsidentenwahl an der Technischen Universität Darmstadt (TUD) sei eine Folge der Hochschulpolitik. "Der Hochschulrat, dem die GEW die demokratische Legitimation abspricht, ist auf einen einstimmigen Beschluss des Hessischen Landtags hin eingerichtet worden", sagte Corts. Das von allen vier Fraktionen im Dezember 2004 verabschiedete TUD-Gesetz beruhe im Übrigen weitgehend auf Vorschlägen, die der damalige Präsident der Darmstädter Universität in Abstimmung mit deren Gremien der Landesregierung gemacht habe.
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24.05.2007
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst