Die Landeselterninitiative für Bildung hat Landesregierung und Kommunen aufgefordert, aus den erwarteten höheren Steuereinnahmen Mittel in die Verbesserung des Bildungsniveaus zu investieren. Dazu gehöre, wie die PISA-Untersuchungen ergeben haben, ein flächendeckendes Angebot an Schule über den ganzen Tag, das die meisten Länder in der EU und der OECD besitzen. Ganztagsschulen seien für das Land wegen ihres höheren Bedarfs an Lehrerstunden und für die Kommunen wegen ihres erweiterten Raumbedarfs zwar mit höheren Kosten verbunden. Sie führten jedoch zu höherem Leistungsniveau sowie zu einem besseren Ausgleich individueller Leistungsunterschiede und prekärer außerschulischer Bedingungen. Echte Ganztagsschulen seien deshalb auch ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit. "Dabei geht es uns nicht um die bloße Ausdehnung des (heute geläufigen) Unterrichts von fünf oder sechs auf acht Stunden, sondern um verändertes Lernen. Um die Wandelung der Schule als Anstalt konzentrierter Belehrung in eine Schule als geordneten Lebens- und Erfahrungsraum. Lernen ist dort besser rhythmisiert und die gemeinsame Lernzeit wird höher", sagte der Sprecher der Initiative Bernhard Strube.
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21.05.2007
Pressemeldung
Landeselterninitiative für Bildung e.V.