Erdsiek-Rave: Bericht zur Unterrichtssituation belegt - Bildung und Erziehung werden gestärkt

27.08.2004 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

"Wir stärken Bildung und Erziehung in Schleswig-Holstein: Die Verlässliche Grundschule bewährt sich. Das Programm "Jede Stunde zählt" ist ein großer Erfolg. Die Hauptschulen werden weiter entwickelt: durch Standards, durch abschließende Leistungsnachweise und durch eine intensivere Berufsorientierung", betonte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (26. August) im Landtag von Schleswig-Holstein anlässlich der Debatte über den jährlichen Bericht zur Unterrichtssituation. In diesem Zusammenhang hob die Ministerin folgende Fakten hervor:

  • Alle frei gewordenen Lehrerstellen sind wiederbesetzt worden und zusätzlich sind insgesamt 1000 neue Stellen in dieser Legislaturperiode geschaffen worden.
  • In den Grundschulen ist das Unterrichtsvolumen gestiegen, um rund 2400 Stunden bei einer vergleichsweise geringen Schülerzunahme von etwa 300 Schülerinnen und Schülern.
  • Die Versorgung der Sonderschulen konnte - bei gleichzeitigem Schülerrückgang um 1,5 Prozent - gesteigert werden. Darüber hinaus sind in den Förderzentren rund 400 Stunden mehr für Integration und Prävention aufgewendet worden.
  • In enger Zusammenarbeit mit den Schulträgern, mit Vereinen und Verbänden sind 112 Offene Ganztagsschulen geschaffen worden.
  • In Schleswig-Holstein gibt es keinen Mangel an Nachwuchslehrkräften und keinen Mangel an ausgebildeten Lehrkräften. Die Bewerberzahlen für den Vorbereitungsdienst sowie für Laufbahnbewerber übersteigen nach wie vor die Zahl der verfügbaren Stellen deutlich. Dort wo es vereinzelt fachspezifische Engpässe gibt, wird steuernd eingegriffen.

Die Ministerin gab außerdem einen Ausblick auf die Schulentwicklungsplanung: "Unsere Aufgabe ist es, in allen Teilen des Landes ein qualitativ hochwertiges und wirtschaftlich verantwortbares Schulangebot zu sichern. Dies wird in einzelnen Regionen nur durch intensivere Kooperation und durch die Zusammenführung von Schulen zu realisieren sein. Dazu stehen wir in engem Kontakt mit den Schulträgern".


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