Insgesamt 36 Thüringer Schulen knüpfen Schulpartnerschaften mit Hilfe des COMENIUS-Programms

Insgesamt 36 Thüringer Schulen erhalten im laufenden Schuljahr 2004/2005 Fördergelder aus dem COMENIUS-Programm der Europäischen Gemeinschaft. Damit können Schulprojekte, Fremdsprachenprojekte und Schulentwicklungsprojekte im Rahmen von Schulpartnerschaften im Bereich der EU gestartet und durchgeführt werden.

14.12.2004 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Für die Thüringer Projekte stehen regulär im EU-Haushaltsjahr 2004/2005 insgesamt 185.469 Euro zur Verfügung. Aufgrund der Nichtausschöpfung der Mittel durch andere Bundesländer und der vorliegenden bewilligungsfähigen Anträge Thüringer Schulen konnten zusätzliche Mittel für Projekte bis zu einem Gesamtvolumen von 236.868 Euro vergeben werden. Für die Durchführung von vorbereitenden Besuchen kann Thüringen zusätzlich 13.206 Euro verbrauchen. Im Bereich der Werbung und Information stehen weitere 1.719 Euro für den Freistaat zur Verfügung. Diese Mittel werden für regionale Informations-, Erfahrungs- und Beratungsveranstaltungen benötigt. Insgesamt fließen damit 251.793 Euro in Thüringer Schulen.

Im Einzelnen sind dies 27 Schulprojekte (davon acht in Grundschulen, zehn in Regelschulen, eine in einem Förderzentrum, sechs in Gymnasien und zwei in berufsbildenden Schulen), drei Fremdsprachenprojekte in einer Regelschule und in zwei Gymnasien sowie sechs Schulentwicklungsprojekte (davon vier in Grundschulen, eine in einem Förderzentrum und eine in einem Gymnasium). Die Thüringer Schulen arbeiten mit Schulen aus insgesamt 22 teilnahmeberechtigten Ländern, beispielsweise aus Finnland, Italien oder aus Polen, zusammen.

Ziel des Programms COMENIUS (Schulbildung) ist es, die Qualität der Schulbildung zu verbessern, ihre europäische Dimension zu stärken, den Fremdsprachenerwerb zu fördern und das interkulturelle Bewusstsein in der europäischen Schulbildung voranzubringen. Dazu soll die transnationale Zusammenarbeit zwischen Schulen sowie der beruflichen Aus- und Fortbildung des Schulpersonals gefördert werden. Diese wird besonders durch die Bezuschussung der transnationalen Mobilitätsaktivitäten wie Projekttreffen, Lehreraustausch, Lehrerpraktika, Schulleiter-Studienbesuche und Klassenaustausche unterstützt. COMENIUS spricht insbesondere Schulen, Lehreraus- und -fortbildungsstätten, Behörden, gemeinnützige Organisationen, Privatunternehmen, Forschungseinrichtungen und sonstige bildungsvermittelnde Einrichtungen an. Neben den 25 Mitgliedstaaten der EU beteiligen sich an dem Programm auch die drei EWR-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, sowie Bulgarien, Rumänien und die Türkei.

(Eine Liste der teilnehmenden Schulen und der Projekte kann auf Anfrage per Mail übersandt werden.)


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