Bayern

Keine Ratschläge aus anderen Bundesländern

Wer nach dem Erfolg für die Gymnasien in Hamburg meint, jetzt allen Bundesländern ein zweigliedriges Schulmodell aufschwätzen zu müssen, der irrt sich! Es wird auch nicht die "eine" Lösung für alle Länder geben. Dank dem Föderalismus kann jedes Land seine Bildungspolitik selbst bestimmen, betonte Ingrid Ritt, Vorsitzende der bayerischen Realschuleltern.

26.07.2010 Pressemeldung Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern

Die Schularten Hauptschule, Realschule und Gymnasium in unserem Land Bayern haben alle ein eigenes Bildungsprofil, das allen Begabungen gerecht wird. Es gibt überhaupt keinen Anlass, dass Bayern von seinem stabilen und erfolgreichen Schulwesen abweichen soll.

Schließlich hat der letzte innerdeutsche Ländervergleich gezeigt, dass die bayerischen Schüler mit ihren Leistungen an der Spitze aller 16 Bundesländer stehen. Der Entscheid durch die Bürger in Hamburg zeigt deutlich, dass die weiterführenden Schulen nach Jahrgangsstufe 4 nach Meinung der Eltern einsetzen müssen. Unsere Kinder sollen nicht um ihre Bildungschancen betrogen werden. Eine Umstrukturierung in Bayern würde Milliarden Steuergelder verschlingen, die erfolgreichste Schulart Realschule vernichten und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen. Das alles wollen und brauchen wir nicht.

Das Land Bayern tut gut daran, in seinem bewährten Bildungssystem die Rahmenbedingungen weiter zu stärken, für die erforderliche Weiterentwicklung entsprechende Antworten zu finden und sich nicht von anderen falsche Ratschläge geben zu lassen.


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