"Konstruktive Gesprächsatmosphäre"

Zu einem ersten intensiven Meinungsaustausch trafen der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger und der saarländische Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Jürgen Schreier, zusammen.

15.07.2004 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Einig waren sich beide Gesprächspartner in der Auffassung, dass eine neue Strukturdebatte in Deutschland auf jeden Fall vermieden werden müsse. Statt um Strukturen müsse es um Inhalte und Qualität gehen,- das sei die Lehre aus PISA und den OECD-Untersuchungen.

In der Diskussion um die Zukunft des Gymnasiums sprach sich Schreier dafür aus, dass das Gymnasium der Königsweg zur Hochschulreife bleiben solle, - darüber hinaus müsse aber für Spätentwickler in einer zweiten Säule die Hochschulreife eine auch später noch "ziehbare Option" sein.

Die Umstellung der Lehrerbildung auf konsekutive Studiengänge beurteilten beide Seiten sehr skeptisch, weil eine Reihe von zentralen, die Qualität betreffenden Fragen ungeklärt seien. Insbesondere gelte es, eine weitere Auseinanderentwicklung der Lehrerbildungskonzepte in den verschiedenen Bundesländern zu verhindern, wenn nicht die Mobilität zwischen den Bundesländern eingeschränkt werden solle.


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