Neue Broschüre "Die Thüringer Schule von A bis Z"
Ab sofort ist die überarbeitete Auflage der Broschüre "Die Thüringer Schule von A bis Z" im Thüringer Kultusministerium erhältlich. Diese neue Auflage – von Abschlüsse bis Zeugnisse – ist eine aktuelle Bestandsaufnahme, die im Ganzen zeigt, wie eng Unterricht und Schule mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld verbunden sind. Dabei werden Kontinuitäten ebenso wie Veränderungen sichtbar.
18.05.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer KultusministeriumThüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) sagte dazu: "Die Broschüre richtet sich an Eltern, Schüler und all an Bildung Interessierten. Sie vermittelt das, was interessierte Schüler und ihre Eltern wissen wollen und wissen sollten – insbesondere wie Informationen zu Schul- und Unterrichtsorganisation, die Wahl der richtigen Schullaufbahn und die Kompetenzentwicklung, auch bildungspolitische Fragen und nicht zuletzt Qualitätsmaßstäbe von Bildung. Es liegt ein kleines Kompendium mit Fakten und Informationen zur Bildungs- und Schulpolitik unseres Landes vor. Die aufgelockerte Gestaltung will dazu beitragen, zu manchen Themen einen leichteren, unverstellten Zugang zu finden – nicht vergessend, dass schulische Arbeit jeden Tag des Fleißes und der Anstrengung wert."
Zum einen wird an Bewährtem festgehalten: dem gegliederten Schulwesen, den schulartbezogenen Abschlüssen und zentralen Prüfungen, an kompetenzorientierten Lehrplänen und den Unterstützungssystemen sowie der starken Praxis- und Berufsorientierung des Unterrichts. Zum anderen spiegelt diese erweiterte Neuauflage die Umbrüche des Bildungssystems und das Innovationspotential von Veränderungsprozessen wider. Schule müsse auf die Gesellschaft reagieren, so Minister Goebel weiter, gleichzeitig verstärke die Öffentlichkeit ihre Erwartungen an die Qualität von Bildung, Unterricht und Ausbildung. Deshalb würden Entwicklungsvorhaben und Programme, die die Eigenverantwortliche Schule und Lernqualität in den Mittelpunkt stellten, Kompetenzen stärkten, verbindliche Leistungsstandards festlegten und nationale wie internationale Leistungsvergleiche ermöglichten, gefördert.
Minister Goebel abschließend: "PISA und andere Vergleichsstudien haben Bildung zum "Megathema" gemacht. Davon profitieren Schüler, die in einer hochdifferenzierten Wissens- und Kommunikationsgesellschaft ihren Platz und ihr Auskommen finden müssen. Insofern leistet Schule immer auch Zukunftsarbeit."
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