10 Jahre Landeselternausschuss an Kindertagesstätten

Den hohen Stellenwert einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Eltern und Kindertagesstätten im Prozess der frühkindlichen Bildung und Erziehung unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen bei der heutigen Feierstunde im Bürgerhaus Mainz-Lerchenberg anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Landeselternausschusses (LEA).

05.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Seit Gründung des Landeselternausschusses im Jahr 1994 hat sich nicht nur die Kooperation vor Ort stetig verbessert, auch die Zusammenarbeit zwischen dem LEA-Vorstand und der Landesregierung ist immer enger geworden. Das hat sich zuletzt ganz besonders bei der Erarbeitung der Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten gezeigt, die neben den großen Trägerorganisationen und dem Landkreistag auch von den Eltern mitgestaltet wurden", unterstrich Doris Ahnen.

Gerade der bundesweit einmalige Entstehungsprozess der Bildungs- und Erziehungsempfehlungen habe gezeigt, wie wichtig das Zusammenwirken aller Beteiligten bei der Weiterentwicklung des Bildungs- und Erziehungssystems sei, unterstrich Doris Ahnen. So habe sich nicht nur der Landeselternausschuss selbst intensiv an der Konzeption des Empfehlungsentwurfs beteiligt. Viele Eltern im Land hätten sich auch bei dem Rückmeldeverfahren zu dem Entwurf direkt eingebracht. Die hohe Wertschätzung, die das Land der Mitarbeit von Eltern in Kindertagesstätten zumesse, werde darin deutlich, dass bei der Novelle des Kindertagesstättengesetzes 2002 die Elternvertretungen auch auf überörtlicher Ebene gesetzlich verankert worden seien. Darüber hinaus werde die Arbeit des Landeselternausschusses von der Landesregierung finanziell in nicht unerheblichem Umfang unterstützt, sagte die Bildungs- und Jugendministerin weiter.

Für die Weiterentwicklung des frühkindlichen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebots gebe es in Rheinland-Pfalz eine gute Basis, stellte Doris Ahnen fest und verwies unter anderem darauf, dass das Land als eines der ersten westlichen Bundesländer bereits vor Jahren den Rechtanspruch auf einen Kindergartenplatz garantiert habe. "Mit der Novellierung des Kindertagesstättengesetzes Anfang 2002 wurden außerdem bereits deutliche und wirkungsvolle Anreize zur Schaffung von Ganztagsplätzen in Kindertagesstätten und zum Ausbau des Krippenangebotes im Land gesetzt", sagte die Bildungs- und Jugendministerin. "Dass eine solche Weiterentwicklung nötig ist und wir auf dem richtigen Weg sind, darin bestärken uns nicht zuletzt die Anmerkungen und Empfehlungen der in dieser Woche vorgestellten OECD-Studie zur Situation der frühkindlichen Betreuung. Und ich bin sicher, dass wir auf dem Fundament unserer guten Zusammenarbeit aufbauend, dabei auch erfolgreich sein werden."


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