Ahnen: Grundschulkonzept der CDU setzt zu spät an und bringt nichts Neues

Zu der heutigen Pressekonferenz der CDU zur Grundschule erklärte Bildungsministerin Doris Ahnen:

19.04.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz
  • "Bildung beginnt nicht erst mit der Schule. Bildungsprozesse bei Kindern müssen möglichst früh unterstützt und kontinuierlich sowie kindgemäß umgesetzt werden. Mit dem neuen Programm "Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" verstärkt die Landesregierung die frühe Bildung nachhaltig."
  • "Die in diesem Programm verankerte Beitragsfreiheit für das letzte Kindergartenjahr hat das Ziel, allen Kindern die Chance zu geben, optimal vorbereitet in die Schule zu kommen, und den Übergang in die Grundschule gleitend zu gestalten. In Rheinland-Pfalz können Kinder - auf Wunsch der Eltern - auch deutlich vor dem sechsten Lebensjahr eingeschult werden. Statt genereller Einschulung mit fünf Jahren setzen wir auch künftig auf den Elternwillen und auf kindgerechte Antworten."
  • "Was an dem Konzept der CDU neu sein soll, bleibt weitgehend verborgen. Wir haben organisatorisch und inhaltlich moderne Grundschulen. Die zeitliche Ausdehnung und Flexibilisierung des Bildungsangebots in der Grundschule wurde bereits 1998 mit der Vollen Halbtagsschule - übrigens gegen den Widerstand der CDU - auf den Weg gebracht. Die neuen Rahmenpläne sowie die vorhandenen Möglichkeiten, die Grundschule flexibel zu durchlaufen, sind nur zwei Beispiele dafür, dass individuelles Fördern in den Grundschulen fest verankert ist. Auf diesem Weg werden wir die Grundschulen auch weiterhin mit Nachdruck unterstützen."

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