Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: "Neues KITA-Gesetz für bessere Bildungschancen unserer Kinder."

"Wir erreichen nur dann mehr und bessere Bildung, wenn wir so früh wie möglich mit konsequenter Förderung beginnen und die Übergänge erfolgreich gestalten. Beides wird im neuen KITA-Gesetz berücksichtigt." Mit diesen Worten bat Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag um Zustimmung für den von der Landesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf. Als wesentliche Neuerungen des KITA-Gesetzes nannte die Ministerin erneut die Verankerung des Bildungsauftrages der Kindertageseinrichtungen, die verbindliche Regelung der Zusammenarbeit von KITAs und Grundschulen und die finanzielle und rechtliche Absicherung der Landeselternvertretung.

14.11.2005 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die inhaltliche, pädagogische Weiterentwicklung der Arbeit der KITAS werde an sehr vielen Einrichtungen längst schon verwirklicht. Diese Arbeit erfolge auf den Leitlinien, die im intensiven Austausch mit allen Beteiligten entstanden sind, betonte Erdsiek-Rave. "Wenn wir diese Inhalte jetzt als Maßstab vorgeben, dann tun wir dies mit dem Ziel, allen Kindern in jeder Kindertageseinrichtung dieses Niveau zu bieten."

Als Erwiderung auf die in der Anhörung von den Kommunalen Spitzenverbänden und den Wohlfahrtsverbänden geäußerte Kritik an den Finanzstrukturen stellte die Bildungsministerin fest: "Das Land leistet einen sehr hohen Beitrag zur Förderung der KITAs." Als Beleg dafür erwähnte sie den jährlichen Landeszuschuss von 60 Millionen Euro über die gesamte Legislaturperiode trotz rückläufiger Kinderzahlen. Dazu kämen ab 2006 jährlich 200.000 Euro für Fortbildung und Fachberatung der Erzieherinnen und Erzieher. "Es geht nicht um eine quantitative Aufstockung der Aufgaben, sondern um eine inhaltliche Veränderung und um eine neue Qualität," so Ute Erdsiek-Rave. Ergänzend dazu verwies sie auf das enorme Engagement des Landes in der laufenden Legislaturperiode in die vorschulische und schulische Sprachförderung. Dafür seien 27 Millionen Euro in dieser Legislaturperiode eingeplant.


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