Bildungsgerechtigkeit

Bildungsministerium stärkt Kinderrechte und fördert Übergang Kita-Grundschule

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig übergab gleich zwei Förderbescheide an den Direktor des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB), Prof. Dr. Armin Schneider.

28.03.2025 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Hochschule Koblenz, Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
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Mit diesen Bescheiden über eine Gesamtsumme von 540.000 Euro fördert das Land zwei Kooperationsprojekte mit dem IBEB. Beim ersten Projekt steht die Verankerung von Kinderrechten in Kitas durch Qualitätsentwicklung im Vordergrund, bei dem zweiten Projekt ein gelingender Übergang zwischen Kita- und Grundschule.

Sowohl Hubig als auch Schneider betonten die landesweite Bedeutung der beiden Kooperationsprojekte. Die Frage der beteiligungsorientierten Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und deren strukturelle und organisationale Umsetzung vor Ort sind Gegenstand des vom IBEB entwickelten Projektes „Qualitätsentwicklung, Kinderrechte und Demokratie in erwachsener Verantwortung“. Modellhaft werden in vier rheinland-pfälzischen Regionen durch den Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs unter Beteiligung u. a. der Fachkraft für die Kinderperspektive im Kita-Beirat (FaKiB) in jeweils einjährig begleiteten Prozessen die Kitas und deren Umfeld bei der Verstetigung der Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte unterstützt. Interessierte Kitas können sich an die Projektmitarbeiterin Marion Müller (mueller11( at )hs-koblenz.de) wenden.

Der vom IBEB entwickelte Übergangskompass, der in dem im Februar 2025 erfolgreich beendeten Modellprojekt Diskursive Qualitätsentwicklung bedarfsgerechter Übergänge (DebÜ) entstand, soll im zweiten Projekt in landesweit 100 Kindertageseinrichtungen und deren kooperierenden Grundschulen modellhaft implementiert, evaluiert und auf seine Praxistauglichkeit hin weiterentwickelt werden. Die Einrichtungen erhalten dazu entsprechende Materialien und werden von den Projektmitarbeitenden des IBEB begleitet. Diese Materialien, vor allem die Dokumentation im Trialog, setzen an den bereits vorhandenen Instrumenten zur Beobachtung und Dokumentation sowie den bisherigen Kooperationsformen an. Interessierte Kitas und Grundschulen können sich bei der Mitarbeiterin Melanie Schoening (schoening( at )hs-koblenz.de) melden.

Bildungsministerin Hubig unterstreicht die Bedeutung der neuen Projekte: „Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe sind uns große Anliegen, denen wir durch die Förderung der beiden Projekte ein weiteres Stück näherkommen.Teilhabemöglichkeiten in Kitas einzurichten und fest zu verankern sowie den Übergang von der Kita in die Grundschule optimal zu gestalten – das ist entscheidend dafür, dass aus allen Kita-Kindern starke Schulkinder hervorgehen, die gut auf ihre schulische Laufbahn vorbereitet sind.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir den von uns entwickelten Übergangskompass und dort das Instrument „Dokumentation im Trialog“ mit dem Umsetzungsprojekt in die rheinland-pfälzische Praxis bringen können und die Kinderechte der Beteiligung, der Förderung und des Schutzes in beiden Projekten praxisorientiert weiter voranbringen können“ ergänzt Schneider.

Die Durchführung beider Kooperationsprojekte, in denen jeweils zwei wissenschaftliche Mitarbeitende eingesetzt werden, erfolgt in enger Begleitung mit Verantwortlichen aus Rheinland-Pfalz.

Ansprechpartner

Hochschule Koblenz

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