Bildungsreise: Lernen trägt Früchte

Lernen gestaltet BASF innovativ: mit neuen Lernmethoden und Lernumgebungen bilden sich die Beschäftigten hier lebenslang weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel überzeugte sich auf ihrer Bildungsreise vom modernen Lernkonzept des Unternehmens.

02.09.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Die Bundeskanzlerin war sichtlich beeindruckt von dem Gesehenen und Erlebten im BASF-Bildungszentrum. Sie habe bisher noch nicht gesehen, dass man das Thema "Lebenslanges Lernen" so aufbereiten und anbieten könne.

Dass das ankomme, zeigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BASF, die das Angebot gerne in Anspruch nehmen würden. "Ein solches Beispiel könnte und sollte Schule machen", sagte Merkel. Denn es zeige, dass die Beschäftigten sehr interessiert daran seien, sich weiterzubilden.

Gegenwart und Zukunft: Lebenslanges Lernen

Die Bundeskanzlerin ist überzeugt: "Das Thema "Lebenslanges Lernen" wird in Deutschland zunehmen." Das sei heute auch am Beispiel von BASF deutlich geworden. Dort wird sich in den nächsten 12 Jahren der Anteil der über 50-Jährigen von 22 auf 57 Prozent erhöhen.

Da werde es notwendig sein, dass das Wissen und die Erfahrung der Älteren weitergegeben werde, sagte Merkel. Aber es sei auch notwendig, dass sich die älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Weiterbildung fit hielten. "Dafür sind hier mit viel Lust und Freude Möglichkeiten gegeben. Ein Ort, wo man sieht, das Lernen Spaß machen kann", betonte die Kanzlerin. Und so solle es in der Wissensgesellschaft auch sein.

Lernen mit allen Sinnen

"Lernen trägt Früchte" und "Lernen mit allen Sinnen" - so die Slogans des BASF-Zentrums. Sie zeigen, dass sich die Gestalterinnen und Gestalter des Lernzentrums viele Gedanken über den Lernprozess gemacht haben.

Und so ist ein Lernzentrum entstanden, das in seiner Art bisher einmalig in Deutschland ist. Das Lernzentrum fördert das individuelle Selbstlernen der Mitarbeiter und Auszubildenden von BASF. Mehr als 43.000 Lernende haben das Lernzentrum im vergangenen Jahr benutzt.

Unterstützt werden die Lernenden durch Lernberater, die gemeinsam mit dem Lernenden seinen Lerntyp und sein Lernziel ermitteln. Wichtig hierbei ist: Der Lernende bestimmt selbst, was und wie er lernt. Damit bestimmt jeder selbst über seine Weiterentwicklung. Die Lernberater greifen nur in den Lernprozess ein, wenn ihr Rat gefragt ist.

Das allein macht aber noch nicht die Einmaligkeit dieses Lernzentrums aus. Sehr viel Wert wurde auf die Ausgestaltung der Lernumgebung gelegt. Sie soll das inhaltliche Konzept des Selbstlernens unterstützen.

Felsenoase, Sitzstein und Klangmuschel

Die Räume sind individuell eingerichtet und laden durch die Harmonie der ausgewählten Farben und Formen zum Lernen ein. Bewegt sich ein Lernender beim Lernen gern, kann er dies in einem Raum für "bewegtes Lernen" tun. Dort kann er beim Radfahren oder in der Hängematte lernen.

Lernt jemand lieber allein und ungestört, kann er beispielsweise die Klangmuschel benutzen. Hier werden vor allem Lernmedien eingesetzt, die auf dem Hören basieren.

Eine Felsenoase mit Sitzstein und Wasserkugel können die Lernenden in sogenannten Lernevents nutzen. Das sind mehr als klassische Lernveranstaltungen. Mit Spiel und Spaß erfahren die Lernenden hier in ungezwungener Form neues Wissen oder frischen altes auf.

Dass das Lernen bei BASF Spaß macht, vermittelten die Lernenden, die der Kanzlerin Lernsituationen demonstrierten. Egal, ob ein Lernender eine Mauer mit Plastikbausteinen nach den englischen Anweisungen eines anderen Lernenden aufbauen musste. Oder ein anderer ein Domino aus Sicherheitssymbolen und englischen Bezeichnungen legen musste. Es war zu sehen, Lernen macht hier viel Spaß!

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