GEW ruft zu Urabstimmung und Streik auf
Der Landesvorstand der Bildungsgewerkschaft GEW Bremen hat auf seiner heutigen Sitzung die Durchführung von Urabstimmungen für die Landesangestellten in Schulen und Kitas mit dem Ziel der Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen beschlossen. In einer parallelen Abstimmung sollen die Beamten aufgefordert werden, sich an Aktionen zu beteiligen und sich gegen die Übernahme von Streikbrechertätigkeiten auszusprechen.
24.02.2006 Bremen Pressemeldung GEW BremenDie Urabstimmungen werden am Freitag, den 24.2.2006 beginnen und bis zum Dienstag, 28.2. andauern. Das Ergebnis wird auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.
Die Landesvorstandssprecher Gloede-Noweck und Winkelmann gehen von einem deutlichen Votum der Mitglieder für die Beteiligung an Streik- und Protestmaßnahmen aus.
Vorrangiges Ziel der gegenwärtigen Tarifauseinandersetzung ist die Verhinderung einer von Arbeitgeberseite gewollten Arbeitszeitverlängerung sowie der Erhalt des Flächentarifvertrages wie ihn der TVöD darstellt. "Die Arbeitgeber wollen ihre Interessen mittels Föderalismusreform gegenüber den Beamten und im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen gegenüber den Angestellten durchsetzen. Ihr Ziel ist letztlich, durch Mehrarbeit für weniger Geld zu schlechteren Arbeitsbedingungen die noch bestehenden bundesweiten Strukturen zu zerschlagen", betont die Bildungsgewerkschaft. Dem werden sich die Gewerkschaften mit all ihren Mitteln entgegenstellen.
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