nifbe vernetzt und verzahnt zum Wohle des Kindes Startschuss am 26. Februar
Viele Hände sind im Spiel, wenn es um das Wohl eines Kindes in den ersten Jahren geht: Von den Eltern über Hebammen, Kinderärzte, Erzieherinnen und Lehrer bis zur Kinder- und Jugendhilfe, von der Politik über die Forschung bis zur Aus- und Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte reicht die breite Palette. Die Aktivitäten all dieser Beteiligten sind bisher allerdings oftmals mehr durch ein Nebeneinander als durch ein konsequentes und aufeinander abgestimmtes Miteinander geprägt.
22.02.2008 Niedersachsen Pressemeldung nifbe - Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und EntwicklungIn Niedersachsen setzt das neu gegründete "Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) mit Hauptsitz in Osnabrück daher auf eine landesweite Vernetzung und Verzahnung: "Um die ersten Jahre eines Kindes möglichst optimal zu gestalten, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen und der Transfer aus der Forschung in die Praxis wie auch umgekehrt sicher gestellt werden", so Prof. Dr. Renate Zimmer, Institutsleiterin des nifbe.
Dafür nehmen jetzt in Oldenburg, Osnabrück, Hannover, Lüneburg und Hildesheim auch fünf regionale nifbe-Zentren mit den dort angestellten Netzwerk-Managerinnen ihre Arbeit auf. Zeitgleich wird am 26. Februar der offizielle Startschuss für die Vernetzung vor Ort gegeben. Alle relevanten Akteure aus der frühkindlichen Bildung und Entwicklung werden dazu eingeladen, in den interdisziplinären Austausch zu kommen und gemeinsame Strategien und Arbeitsschwerpunkte für die Zukunft festzulegen.
Querschnittsaufgaben sollen in den regionalen Netzwerken die Aus- und Weiterbildung des pädagogischen Fachpersonals, die modellhafte Entwicklung frühpädagogischer Konzepte und vor allen Dingen auch die Elternbildung sein. "Wir brauchen eine enge Bildungspartnerschaft zwischen den Eltern und den Erzieherinnen in Kindergärten und auch den Lehrern in Grundschulen", hob Zimmer hervor.
Aus den regionalen Netzwerken sollen darüber hinaus aber auch Transfer- und Kooperationsprojekte entwickelt werden, für die im Rahmen des nifbe 1,2 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Im Fokus steht hier die modellhafte Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Verfahren in die Aus- und Weiterbildung sowie in den Alltag von Kindergärten.
"Mit den drei Komponenten Forschung, Vernetzung und Transfer", so Zimmer, "möchten wir die Arbeit des nifbe möglichst umgehend bei jenen spürbar werden lassen, auf die es uns in erster Linie ankommt: bei den Kindern und ihren Eltern."
Infos und Kontakt unter www.nifbe.de
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