Frühkindliche Bildung

Staunen, Basteln, Forschen: Welträume für kleine Entdecker in der Startphase

Den ersten Auftritt hatten die Welträume im Garten von Schloss Bellevue am letzten Wochenende. In der Forscherstation im Pavillon der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gingen die Kinder mit Luftballons, Pipetten und Zahnstochern vielen Fragen nach: Wie viele Wassertropfen passen auf ein Centstück? Welche Körperteile lassen sich einfach zeichnen? Und wie schnell fliegt ein Ballon, wenn man die Luft rauslässt?

10.09.2012 Pressemeldung Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

Kinder sind neugierig und wissbegierig. Von klein auf wollen sie die Welt verstehen und begreifen. In pädagogischen Lernwerkstätten – so genannten Welträumen - erhalten Kinder Gelegenheit dazu: Dort können sie Werkzeuge ausprobieren, Materialien erforschen und Alltagsphänomenen auf den Grund gehen. Mit Unterstützung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und im Netzwerk von Anschwung für frühe Chancen entwickeln Kitas, Schulen oder Freizeiteinrichtungen Welträume."Die Lernwerkstätten geben Kindern frühzeitig und spielerisch Raum zum Entdecken und Forschen. So erwerben die Kleinsten ganz nebenbei nicht nur technisches und naturwissenschaftliches Verständnis, sondern stärken auch ihre Sprachkompetenz, ihr Selbstvertrauen und das Miteinander. Pädagogische Fachkräfte geben ihnen nicht vor, was sie lernen sollen, sondern werden zu Lernbegleitern.", so Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der DKJS.

13 Welträume sollen bundesweit in sozialen Brennpunkten entstehen. Sie werden finanziert durch die RTL Stiftung – Wir helfen Kindern e.V. Welträume sind Modellstandorte im Programm Anschwung für frühe Chancen, einem Serviceprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der DKJS. Anschwung unterstützt Kommunen, Städte und Gemeinden, die frühkindliche Entwicklung auszubauen und qualitativ zu verbessern. Das Programm wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Neben den Welträumen stellte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung beim Bürgerfest auch weitere Programme vor. Auf dem Podium diskutierte die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten und Schirmherrin der DKJS, Daniela Schadt mit einem Jugendlichen aus Think Big, das ehrenamtliches Engagement bei Jugendlichen fördert. Schwimmerin und DKJS-Botschafterin Britta Steffen erzählte von den futOUR-Camps. Die dreiwöchigen Camps für Siebtklässler kombinieren Ferienspaß mit frühzeitiger Berufsorientierung, Minipraktika und der Arbeit in selbst gewählten Projekten.


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