Von der Sprachförderung in der Kita bis zum Bürokratieabbau in der Ausbildung

(hib/SKE) Durch Forschungsaktivitäten und finanzielle Unterstützung will die Bundesregierung helfen, in den kommenden Jahren die Bildung der Bevölkerung zu heben. Besonders solle auf junge Migranten geachtet werden, hieß es in der Stellungnahme der Regierung zum Nationalen Bildungsbericht 2006 ([16/4100](http://dip.bundestag.de/btd/16/041/1604100.pdf)).

12.02.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Im Bereich der frühkindlichen Förderung habe der Bund zum Beispiel durch das Tagesbetreuungsausbaugesetz eine rechtliche Grundlage für einen am Bedarf und an der Qualität orientierten Ausbau der Kindergärten geschaffen. In Abstimmung mit den Ländern werde die Regierung die Forschung in diesem Bereich stärken.

Schüler unterstütze der Bund mit dem Ganztagsschulprogramm, von dem im Jahr 2006 knapp 6000 Schulen profitiert hätten.

Außerdem gelte es, das duale System zur Berufsausbildung zu entbürokratisieren, heißt es in dem Bericht.

Studenten und Wissenschaftlern helfe der Bund durch den Hochschulpakt. Hier beteilige sich der Bund an den Kosten für die geplanten 90.000 zusätzlichen Studienplätze. Außerdem finanziere er bis 2010 eine Programmpauschale, mit der Forschungsprojekte zusätzlich zu den Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt werden sollten. Um junge Wissenschaftler zu schützen, habe die Regierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Befristungsrecht für wissenschaftliche Arbeitsverträge besser regeln solle.

Im Bereich der Weiterbildung entwickele das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit allen an Bildung Beteiligten eine Gesamtstrategie "Lernen im Lebenslauf", so der Bericht weiter. Hier wolle der Bund Forschung zu Analphabetismus unterstützen, generationenübergreifendes Lernen und wissenschaftliche Weiterbildung für Führungskräfte fördern.

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