Wissenschaftsminister bei Konferenz der Robert-Bosch Stiftung "frühkindliche Bildung in Baden-Württemberg"

"Die Bedeutung einer frühen Förderung für die Entwicklung der Begabungen von Kindern wird zunehmend erkannt. Auch für den Hochschulsektor ergeben sich daraus neue Aufgabenfelder". Dies sagte Frankenberg am 14. September in einem Redebeitrag bei der Konferenz der Robert-Bosch Stiftung "frühkindliche Bildung in Baden-Württemberg" in Stuttgart.

14.09.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Zum kommenden Wintersemester werden an den Pädagogischen Hochschulen des Landes über 200 neue Studienanfängerplätze im Bereich frühkindliche Pädagogik angeboten", so Frankenberg weiter. Die neuen Studiengänge ergänzten und erweiterten die schon etablierten Angebote an verschiedenen Fachhochschulen und auch pädagogischen Hochschulen. Es gehe nicht um einen Systemwechsel zu einer Akademisierung der beruflich orientierten Erzieherausbildung. Die neuen Angebote der Pädagogischen Hochschulen dienten der Qualifikation von Personal mit herausgehobener Funktion.

"Für Erzieherinnen und Erzieher, die bereits im Beruf stehen oder über eine Fachhochschulreife verfügen, wollen wir ab dem kommenden Jahr einen besonderen Zugang zu den neuen Studiengängen eröffnen", sagte Frankenberg. "Damit wollen wir erreichen, dass die beruflich orientierte Erzieherausbildung an einer Hochschule weitergeführt werden kann". Entsprechende Änderungen im Hochschulrecht befänden sich bereits im parlamentarischen Verfahren.

Der Wissenschaftsminister bezeichnete die pädagogischen Hochschulen als bestens gerüstet für die neuen Aufgaben. "Die Standorte in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd und Weingarten verfügen über alle Kompetenzen, die auf dem Gebiet der frühkindlichen Pädagogik notwendig sind".


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