10 Jahre akademischer Austausch zwischen baden-württembergischen Fachhochschulen und der Kettering-University
"Der Austausch von Studierenden und Lehrenden bereichert die Qualität von Forschung und Lehre beiderseits des Atlantiks. Dies können wir an der Partnerschaft mit der Kettering University in den USA besonders eindrucksvoll beobachten."
28.09.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergMit diesen Worten würdigte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 28. September in Stuttgart das Austauschprogramm zwischen der Kettering-University, Flint/Michigan, und den Fachhochschulen Reutlingen, Esslingen, Konstanz und Ulm. Anlässlich des 10-jährigen Partnerschaftsjubiläums bewertete Frankenberg diese Kooperation als "eine der erfolgreichsten unter Baden-Württembergs zahlreichen Hochschulkooperationen".
Der Wissenschaftsminister zog Bilanz über die positive Entwicklung des Austauschprogramms in den vergangen zehn Jahren. "Mehr als 1000 Studierende und eine Vielzahl von Hochschullehrern aus Deutschland wie den USA haben von einem Aufenthalt an den Partnerhochschulen profitiert." Im Jahr 2003 nahmen beispielsweise 68 amerikanische und 85 deutsche Studierende in den Bereichen Engineering und Business Management an dem Austauschprogramm teil.
Die teilnehmenden Hochschulen legen großen Wert auf praxisbezogene Lehre und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. "Die praktischen Erfahrungen in baden-württembergischen Unternehmen sind auch für die Studierenden aus den USA ein großer Gewinn", erklärte Frankenberg. "Das Austauschprogramm verbindet somit internationalen Wissenstransfer, praktische Erfahrung und eine akademische Ausbildung auf hohem Niveau." Den beteiligten Unternehmen in Deutschland sei für diesen wichtigen Beitrag zu der Hochschulkooperation, "die auch ein kultureller Brückenbau zwischen den beiden Ländern ist", sehr zu danken, so der Minister. "Gerade durch seine kulturelle Komponente trägt der Austausch entscheidend zu einem lebendigen interkulturellen Dialog und besserem beiderseitigen Verständnis bei."
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