Baden-württembergische Hochschulen und Berufsakademien beteiligen sich an bundesweitem Mädchen-Zukunftstag Girls´Day
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat im Vorfeld des Aktionstages "Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag" die Bedeutung dieser Veranstaltung hervorgehoben und die Schülerinnen im Land aufgerufen, das damit verbundene breite Informationsangebot zu nutzen. "Obwohl die junge Frauengeneration in Deutschland über eine besonders gute Schulbildung verfügt, entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für vermeintlich ´typisch weibliche´ Berufsfelder und Studienfächer. Damit stehen sie für viele Berufe und Branchen der Zukunft nicht ausreichend zur Verfügung. Dies können wir uns angesichts des drohenden Fachkräftemangels nicht leisten." Deshalb sei es außerordentlich wichtig, Mädchen auch für Berufe in den Technik- und Naturwissenschaften sowie im Bereich der Informationstechnologie zu interessieren, so der Minister am 24. April in Stuttgart.
24.04.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergDer am 26. April bundesweit bereits zum achten Mal stattfindende Girls´Day bietet Schülerinnen der Klassen 5 bis 13 Einblick in Berufsfelder, die diese bei der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Unternehmen, Betriebe, Behörden, Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen führen an diesem Tag spezielle Veranstaltungen für Mädchen durch. Im Jahr 2006 haben sich hieran rund 7.000 Unternehmen und Organisationen sowie mehr als 120.000 Mädchen beteiligt.
Über 20 Hochschulen und Berufsakademien sowie Kultureinrichtungen des Landes nehmen an dem Aktionstag mit zahlreichen Angeboten in Form von Workshops, Vorlesungen, Labor- und Werkstattführungen teil. "Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch und durch eigene Anschauung ihren Erfahrungs- und Orientierungshorizont erweitern", so Wissenschaftsminister Frankenberg. "Es ist wünschenswert, die Aktivitäten der Hochschulen beim Girls´Day auszubauen. Das Wissenschaftsministerium plant deshalb gemeinsam mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit eine Ausweitung des Orientierungsangebots zu den naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen. So könnten etwa in Schüler-Physiklaboren spezielle Mädchenkurse oder Feriencamps für Schülerinnen der Mittelstufe in diesen Fächern angeboten werden."
Informationen zum Girls´Day unter www.girls-day.de
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