Bayern setzt klaren Schwerpunkt auf die Ingenieur- und Naturwissenschaften

Bayern setzt einen klaren Schwerpunkt auf den weiteren Ausbau der Ingenieur- und Naturwissenschaften. Dies teilte Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel mit Blick auf den am Dienstag vorgestellten "Bildungsmonitor 2007" mit.

21.08.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Zugleich hob der Minister die Feststellungen des Berichts zur Leistungsfähigkeit des bayerischen Hochschul- und Bildungssystems hervor. Die Aussagen des Berichts zum Bedarf der bayerischen Wirtschaft nach sog. MINT-Absolventen führte Goppel im Wesentlichen auf die starke Wirtschaftskraft und damit auf die starke Nachfrage nach Fachkräften zurück. Bayern habe gegen den Bundestrend in den vergangenen zehn Jahren die Professuren in den Ingenieurwissenschaften an den Universitäten um 8,7 Prozent (Bundesschnitt: Abbau um 13,3 Prozent) und an den Fachhochschulen um 14,3 Prozent (Bundesschnitt: Abbau um 3 Prozent) ausgebaut. Diesen Weg werde Bayern konsequent fortsetzen und beim Ausbau des Studienangebots für die in den kommenden Jahren steigenden Studierendenzahlen bei den Ingenieur- und Naturwissenschaften "einen klaren Schwerpunkt setzen", so der Minister.

Von 38.000 zusätzlichen Studienplätzen, die bis 2011 an den bayerischen Hochschulen geschaffen werden, entfallen mehr als die Hälfte (54 Prozent) auf die Ingenieur- und Naturwissenschaften. Derzeit sind 36,8 Prozent der bayerischen Studierenden in diesen Bereichen eingeschrieben. "Wir wollen nicht nur die Ingenieurstudiengänge stärken, sondern vor allem auch dafür werben, dass sich vermehrt Frauen für den Ingenieurberuf interessieren", so der Minister. Ein Land könne es sich nicht leisten, auf Potential und Kreativität von Frauen in einem Berufsfeld zu verzichten.


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