Drittmitteleinnahmen der Hochschulen 2009 bei gut 620 Millionen Euro
Wie das Statistische Landesamt im Rahmen der jährlichen Hochschulfinanzstatistik feststellt, konnten die Hochschulen in Baden-Württemberg im Jahr 2009 insgesamt 620 Millionen Euro an Drittmitteln einwerben. Das sind gut 37 Millionen bzw. 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Drittmitteleinnahmen bilden somit nach wie vor den "Löwenanteil" (65 Prozent) der Einnahmen 1) der Hochschulen.
18.01.2011 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-WürttembergAllein knapp 567 Mill. Euro bzw. 91 Prozent der Drittmittel wurden von den 9 Universitäten des Landes eingeworben. Damit machen die Drittmitteleinnahmen bei den Universitäten rund 75 Prozent ihrer Einnahmen aus. Der Begriff "Einnahmen" versteht sich im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik immer ohne die Zuschüsse des jeweiligen Hochschulträgers.
Der wichtigste Drittmittelgeber ist weiterhin die Deutsche Forschungsgemeinschaft: 253 Millionen Euro fließen von dort an die Hochschulen, das entspricht fast 41 Prozent aller ausgezahlten Drittmittel. Der Bund 2) mit gut 134 Mill. Euro sowie die gewerbliche Wirtschaft 3) mit knapp 114 Mill. Euro sind zwei weitere bedeutende Geber von Drittmitteln.
1) Ohne Einnahmen vom Träger.
2) Einschließlich Bundesagentur für Arbeit.
3) Einschließlich sonstiger nicht-öffentlicher Bereiche
Weitere Informationen / Schaubilder siehe unter www.statistik-bw.de/Pressemitt/2011010.asp
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