Forschung von Juniorprofessoren wird gefördert

Unter dem Arbeitstitel "Initiative Nachwuchswissenschaftler" stellt das Land 13 Mio. Euro aus der Zukunftsoffensive IV zur Verfügung. Gefördert werden sollen besonders innovative und anspruchsvolle Forschungsprojekte von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen sowie an Kunst- und Musikhochschulen. Die Förderung beginnt im Jahr 2006.

13.07.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg bezeichnete das Programm als eine wichtige Investition zur Förderung des Hochschullehrernachwuchses im Land. "Die baden-württembergischen Hochschulen zählen in Deutschland zur Spitzengruppe. Dennoch besteht die Gefahr, dass besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ins Ausland abwandern, weil sie dort teilweise bessere Arbeitsbedingungen vorfinden", erklärte Frankenberg am 13. Juli in Stuttgart. Eine Forschungsförderung für Juniorprofessoren sei daher "existenziell wichtig".

Die Personalkategorie "Juniorprofessor" wurde durch das Landeshochschulgesetz am 1. Januar 2005 eingeführt. Die Amtszeit eines Juniorprofessors oder einer Juniorprofessorin kann insgesamt bis zu sechs Jahren betragen. Während dieser Zeit qualifizieren sie sich für eine weitere Hochschullehrerlaufbahn. Dabei ist es wichtig, dass sie sich durch interessante Forschungsarbeiten in der Scientific Community einen Namen machen. Das neue Förderprogramm verfolgt das Ziel, erfolgversprechende Forschungsinitiativen junger Wissenschaftler auf der Grundlage eines gutachterlichen Auswahlverfahrens finanziell zu unterstützen und zu ermöglichen. Es wird erwartet, dass die Hochschule zur Grundausstattung der wissenschaftlichen Arbeit der Juniorprofessoren ihrerseits einen angemessenen Beitrag leistet.

Das Programm soll Ende 2005 erstmals ausgeschrieben werden.


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