GEW unterstützt Studierendenproteste

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unterstützt wie bereits im Sommer die Protestaktionen der Studierenden an den Hochschulen in NRW. Die Gewerkschaft teilt insbesondere die Kritik der streikenden Studierenden an überfüllten Hörsälen, verschulten Studienbedingungen und hohen Prüfungsbelastungen. In einer Solidaritätsadresse, die der Landesvorstand auf seiner Sitzung am Wochenende verabschiedete, macht sich die GEW auch für die Abschaffung der Studiengebühren stark, da sie nach wie vor die finanzielle Lage der Studierenden stark beeinträchtigen.

16.11.2009 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

"Nach dem Bildungsstreik im Sommer wurde viel versprochen, aber wenig gehalten. Die Studierenden lassen sich zu Recht nicht mit leeren Versprechungen abspeisen", erklärte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber. Er forderte Hochschulleitungen und Wissenschaftsministerium auf, endlich Verbesserungen der Arbeits- und Studienbedingungen an den Hochschulen, das auch dem Lehrpersonal zu gute käme, einzuleiten. "Dazu gehören mehr Angebote und kleinere Lerngruppen sowie die Korrektur der Fehler bei der Einführung den Bachelor- und Master-Abschlüsse", sagte Meyer-Lauber. Der Bologna-Prozess sei an den Universitäten und Fachhochschulen zu einem "bürokratischen Monster" verkommen.


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