Hochschulen öffnen Türen für Tausende von Schülerinnen und Schülern

Die Hochschulen des Landes erwarten zum landesweiten "Studieninformationstag" am 18. November wieder viele tausend Oberstufenschülerinnen und -schüler der Gymnasien. Wissenschaftsminister Peter Frankenberg und Kultusminister Helmut Rau ermunterten die Schülerinnen und Schüler, von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen und sich über die verschiedenen Studienmöglichkeiten im Land zu informieren.

16.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Hochschulen öffnen ihre Türen, um den künftigen Studierenden Informationen aus erster Hand über das Studium in den verschiedenen Fächern zu geben. Für eine sinnvolle Studienwahl ist es wichtig, sich ein eigenes Bild zu machen"; sagten Frankenberg und Rau am 16. November in Stuttgart. Über die Angebote der Hochschulen stehe unter www.studieninformationstag.de eine Broschüre zum Herunterladen bereit.

Frankenberg: "Der Studieninformationstag bildet ein Highlight in unserem System der Studieninformation und der Kampagne "Gscheit studiert", mit der wir die Schülerinnen und Schüler bei der Studienwahl unterstützen. Eine sinnvolle Studienwahl ist der Schlüssel zu Erfolg in Studium und Beruf". Der Wissenschaftsminister dankte den Hochschulen für ihr großes Engagement.

Kultusminister Rau: "Jede Schülerin und jeder Schüler sollte die Gelegenheit nutzen, das Studienangebot der Hochschulen vor Ort kennen zu lernen. Man kann an diesem Tag Vorlesungen besuchen, mit Professorinnen und Professoren diskutieren und Labore besichtigen - also richtig Hochschulluft schnuppern."

Erneut unterstütze auch die Deutsche Bahn den Studieninformationstag, der ganz überwiegend am 18. November, zum Teil aber auch an anderen Tagen stattfinde, durch Gültigkeit des Baden-Württemberg-Tickets am 17. und 18. November, und zwar erstmals schon ab 0 Uhr.

Frankenberg und Rau zufolge soll ab 2010 an den allgemein bildenden Gymnasien ein neues 2-tägiges Entscheidungstraining zur Berufs- und Studienwahl angeboten werden. Kultus- und Wissenschaftsministerium wollen dafür zusätzliche Ressourcen bereitstellen. "Mit dem Training soll das bisherige Angebot deutlich ausgeweitet werden, sodass sich künftig erheblich mehr Schülerinnen und Schüler pro Jahr intensiv auf eine individuell sinnvolle und gesellschaftlich wünschenswerte Studien- und Berufswahl vorbereiten können", so die Minister.

Wissenschaftsminister Frankenberg verwies auf die positive Zwischenbilanz der Informationskampagne "Gscheit studiert". Frankenberg: "Wir helfen den Schülerinnen und Schülern durch vielfältige Aktivitäten bei der Studienorientierung. Denn die richtige Studienwahl ist der Schlüssel zu Erfolg in Studium und Beruf."

In bislang rund 500 Einsätzen hätten die Studienbotschafterteams an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien rund 35.000 Schüler und Schülerinnen über die verschiedenen Fragen des Studierens informiert und für ein Studium motiviert.

Weitere Informationen zur Kampagne "Gscheit studiert": www.studieninfo-bw.de


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