Transferbarometer

Indikatoren für Erfolgsmessung im Wissenstransfer

Bundesweit wurden fünf Hochschulen ausgewählt, um erstmals Indikatoren zu erarbeiten und zu erproben, mit denen der Erfolg von Wissenstransfer gemessen werden kann. Gemeinsam mit dem Stifterverband und der Helmholtz-Gemeinschaft entwickeln sie dafür das Transferbarometer.

27.08.2020 Bundesweit Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
  • © Joanna Malinowska / freestocks.org

Wissensaustausch und Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Partnern aus Wirtschaft, Politik, Kultur oder Zivilgesellschaft gewinnen für Hochschulen an Bedeutung. Sie sind immer mehr gefordert, darzustellen, wie erfolgreich ihre Transfer-Aktivitäten zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Um die Erfolgsmessung den Hochschulen zu erleichtern, entwickeln Stifterverband, Helmholtz-Gemeinschaft und Stiftung Mercator zusammen mit ausgewählten Forschungseinrichtungen und Hochschulen das Transferbarometer. Von mehr als 70 Bewerbungen sind folgende fünf Hochschulen dabei:

  • RWTH Aachen 
  • HTW Dresden
  • Universität Düsseldorf
  • Universität Kassel 
  • Hochschule München

Aus der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren werden folgende Zentren teilnehmen: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg, das Forschungszentrum Jülich sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig und das CISPA-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, Saarbrücken.

„Die Gesamtauswahl bildet die fachliche Breite der vielfältigen Transfer-Aktivitäten ab“, resümiert Andrea Frank, Leiterin des Aktionsfeldes Wissenschaft im Stifterverband. „Vielfältigkeit war uns auch bei der Auswahl der teilnehmenden Hochschulen wichtig. Denn das Transferbarometer soll quantitative und qualitative Indikatoren für unterschiedliche Transferprofile entwickeln – gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen, von der Community für die Community.“

Da es bei diesem Thema keine pauschale Lösung für alle geben kann, entwickeln die Partner im Projekt einen Katalog mit Kennzahlen für unterschiedliche Transferprofile. Ziel ist es, dass die Ergebnisse auch für andere Hochschulen mit vergleichbaren Transferprofilen anwendbar sind. „Wir möchten, dass der Beitrag von Hochschulen für die gesellschaftliche Entwicklung stärker sichtbar wird. Das Transferbarometer soll Hochschulen dabei unterstützen, ihren Erfolg und ihre Leistungen im Wissens- und Technologietransfer in der Breite künftig besser zu erfassen und darzustellen“, so Jeannine Hausmann Leiterin des Bereichs Wissenschaft der Stiftung Mercator.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Transferbarometer.


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