Im Eiltempo an die Uni: Sächsische Schüler studieren neben der Schule

Besonders leistungsfähige und begabte Schüler fördert das Sächsische Kultusministerium gemeinsam mit der TU Dresden auf außergewöhnliche Art und Weise. Mit Erlaubnis der Schulleitung können sie bereits Lehrveranstaltungen an der Universität besuchen.

16.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

So erlangten an der TU Dresden schon einige Schüler ihre "Scheine", vor allem in den mathematischen, informatischen und technischen Disziplinen. Nach Teilnahme und bestandener Klausur erhalten die Schüler ein Zertifikat. Für das Wintersemester 2006/07 waren das elf Schüler allgemein bildender Gymnasien:

  • Mathematik: ein Schüler Humboldt-Gymnasium Radeberg und ein Schüler Landesgymnasium St. Afra Meißen
  • Physik: ein Schüler Gymnasium Franziskaneum Meißen
  • Chemie/Biochemie: zwei Schüler Landesgymnasium St. Afra Meißen
  • Informatik: ein Schüler Vitzthum - Gymnasium Dresden
  • Politikwissenschaften: ein Schüler Landesgymnasium St. Afra Meißen
  • Biologie: zwei Schüler Landesgymnasium St. Afra Meißen, ein Schüler Thomasschule Leipzig und ein Schüler Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden

Die Schüler werden für das Frühstudium durch ihren Fachlehrer vorgeschlagen und vom Schulleiter ausgewählt. Sie müssen in der Lage sein, schon vor dem Abitur selbständig und zielgerichtet Themenbereiche zu erarbeiten. An der Universität werden sie von studentischen Mitarbeitern betreut, unterstützt und auf die Prüfung vorbereitet. Zu diesem Zweck wurde 2005 eine "Vereinbarung zwischen der Technischen Universität Dresden und dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus über die Frühstudierenden" geschlossen. Die TU Dresden organisiert und begleitet diese Initiative im Rahmen des Projekts "Schüleruniversität - Frühstudium für besonders leistungsstarke Gymnasiasten". Mit weiteren Hochschulen in Sachsen sollen Vereinbarungen für ein Frühstudium geschlossen werden.


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