Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen 2005

Als "Zeichen für die herausragende Bedeutung der Internationalisierung für den Hochschulstandort Bayern und Anreiz für weitere Anstrengungen der Hochschulen auf diesem Gebiet" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Montag in München die diesjährigen "Preise des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst für besondere Verdienste um die Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen" verliehen.

12.12.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Der Preis soll ein Zeichen für die herausragende Bedeutung der Internationalisierung für den Hochschulstandort Bayern und zugleich Anreiz für weitere Anstrengungen der Hochschulen auf diesem Gebiet sein", so Goppel. "Erfolgreiche Internationalisierung hängt neben politischen und finanziellen Impulsen ganz entscheidend vom persönlichen Engagement vor Ort und den Ideen der Mitglieder der einzelnen Hochschulen ab", betonte der Minister. Ausländische Studierende seien nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer Multiplikatoren ihrer Erfahrungen, ihres Wissens und ihrer Kontakte. Goppel: "Die ausländischen Studierenden an unseren Hochschulen sind die besten Botschafter Bayerns."

Der "Preis des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst für besondere Verdienste um die Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen 2005" geht an:

  • Prof. Dr. Jochen Mecke (Universität Regensburg) für seine Verdienste im Zusammenhang mit der Konzeption internationaler, integrierter und interdisziplinärer Bachelor- und Masterstudiengänge mit Doppel- bzw. Dreifachdiplom (in enger Kooperation mit Spanien und Frankreich),

 

  • den gemeinsamen Masterstudiengang in "International Automotive Engineering" der Fachhochschule Ingolstadt und der Nelson Mandela Metropolitan University in Port Elizabeth (Südafrika) sowie für den Aufbau eines begleitenden internationalen Netzwerks und

 

  • Prof. Dr. Klaus Dirscherl (Universität Passau) für seine Verdienste um die Internationalisierung der Universität Passau durch den Aufbau und die Pflege von Auslandskontakten sowie durch die Internationalisierung von Studieninhalten.

 

  • Einen Sonderpreis erhält Prof. Dr. mult. Wolfgang Mastnak (Hochschule für Musik und Theater München) für die Entwicklung von Lehrveranstaltungen und die Forschung im Bereich interkultureller Musikpädagogik in Kooperation mit dem Shanghai Conservatory of Music.

Mit dem Preis werden Personen und Initiativen ausgezeichnet, die sich besonders um die Belange von ausländischen Studierenden und Gastwissenschaftlern, die Internationalisierung von Studium und Lehre sowie um die grenzüberschreitende Bündelung und Vernetzung von Forschungsanstrengungen und -kapazitäten des Hochschulstandorts Bayern verdient gemacht haben. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind der Modellcharakter und die Vorbildwirkung der Initiative, die Innovation und Kreativität bei deren Umsetzung sowie das Entwicklungspotenzial und die Nachhaltigkeit der Projekte.

Die Preise sind mit einem Preisgeld von je 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll dazu verwendet werden, die ausgezeichnete Initiative zu fördern bzw. weiter auszubauen.


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