"Mittel für die soziale Infrastruktur in die Hochschulpakte"
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) bekräftigt seine Forderung an Bund und Länder, die Hochschulpakte um Mittel für die soziale Infrastruktur zu ergänzen.
22.01.2013 Pressemeldung Deutsches StudierendenwerkAuf dem heutigen Neujahrsempfang des Verbands in Berlin sagt DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann: "Angesichts von 2,5 Millionen Studierenden benötigen die Studentenwerke dringend zusätzliche Mittel für mehr Wohnheim-, Mensa- und Beratungs-Kapazitäten."
"Auf welche Rekordmarken muss die Zahl der Studierenden noch steigen, bis Bund und Länder bei der sozialen Infrastruktur endlich so entschlossen handeln, wie sie es bei der Schaffung von zusätzlichen Studienplätzen tun?", fragte Timmermann vor rund 100 Gästen aus Politik, Ministerien, Hochschulen, Verbänden und Studentenwerken.
Um die Versorgung der Studierenden mit bezahlbarem Wohnraum zu verbessern, sei ein Bund-Länder-Programm für mindestens 25.000 zusätzliche, preisgünstige Wohnheimplätze dringend nötig, so Timmermann. "Nur mit öffentlicher Förderung können die Studentenwerke preisgünstige neue Wohnheimplätze bauen", erklärte Timmermann.
Mit Blick auf die Bundestagswahl sagte er, ein starkes BAföG müsse ein "Herzensanliegen jeder Bundesregierung" sein. Das BAföG müsse quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Käme die nächste Erhöhung wegen der Bundestagswahl erst zum Wintersemester 2014/2015, seien Erhöhungen von mindestens 10% bei den Bedarfssätzen und Freibeträgen nötig, so Timmermann.
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