Neue Forschungsprogramme für Nachwuchswissenschaftler

Die Bayerischen Hochschulen haben mit sehr großem Erfolg neue Forschungsprogramme für Nachwuchswissenschaftler bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Förderung eingeworben.

23.05.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Sechs der bundesweit 18 neu bewilligten Graduiertenkollegs starten in Bayern. "Dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft in diesem Jahr ein Drittel ihrer neuen Graduiertenkollegs in Bayern ansiedelt, ist ein Beleg für die hohe wissenschaftliche Qualität der bayerischen Hochschulen", erklärte Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Montag in München zu der Entscheidung der DFG. Die neuen Graduiertenkollegs erweiterten das attraktive Angebot für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in Bayern. Insgesamt gebe es nun 34 von der DFG geförderte Graduiertenkollegs an Bayerischen Hochschulen, so der Minister.

Graduiertenkollegs der DFG sind Forschungsprogramme für Doktoranden und Postdoktoranden von hoher wissenschaftlicher Qualität. Neben Stipendien für die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler stellt die DFG Mittel etwa für Vorträge von Gastwissenschaftlern, Forschungsreisen und Workshops zur Verfügung. Die Förderdauer für ein Graduiertenkolleg beträgt 41/2 Jahre, eine einmalige Verlängerung um nochmals 41/2 Jahre ist möglich.

Neu in die Förderung der DFG aufgenommen wurden folgende Graduiertenprogramme:

Universität Bayreuth
-Graduiertenkolleg "Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit"

Universität Erlangen-Nürnberg
-Graduiertenkolleg "Disperse Systeme für Elektronikanwendungen"

Universität München

  • Graduiertenkolleg "Oligonukleotide in Zellbiologie und Therapie"
  • Graduiertenkolleg "Formen von Prestige in Kulturen des Altertums"

Universität Würzburg

  • Graduiertenkolleg "Theoretische Astrophysik und Teilchenphysik"
  • Graduiertenkolleg "Von der synaptischen Plastizität zur Verhaltensmodulation in genetischen Modellorganismen"

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