Niedersächsische Hochschulen

Die niedersächsischen Hochschulen werden durch die nachhaltige Politik der Landesregierung gestärkt. Dank des kontinuierlichen Engagements für den Hochschulstandort Niedersachsen können die von der Vorgängerregierung versäumten notwendigen Investitionen schrittweise wieder gut gemacht werden.

08.08.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Statt konzeptlose Forderungen zu stellen, die dem Ruf der niedersächsischen Hochschulen schaden, setzen wir uns für die Hochschulen tatsächlich ein", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.

In den Verhandlungen um den Hochschulpakt 2020, die bereits angelaufen sind, setzt sich Niedersachsen federführend intensiv dafür ein, dass die länderübergreifende Herausforderung des "doppelten Abiturjahrgangs" im Jahr 2011 mit optimal aufeinander abgestimmten Maßnahmen gemeistert werden kann. Durch den Hochschulpakt sollen die Kapazitäten ausgeweitet werden.

"Schon mit dem Zukunftsvertrag haben wir für die nächsten Jahre die Finanzierung und die Planungssicherheit für die Hochschulen gesichert. Die Einführung der Studienbeiträge wird mit rund 130 Millionen Euro ausschließlich der Lehre an den Hochschulen zufließen und so die Attraktivität des Hochschulstandortes zusätzlich stärken", sagte Stratmann.

Bei Bundesmitteln, die für den Hochschulbau zur Verfügung stehen, wird für 2007 voraussichtlich ein günstigerer Schlüssel als Berechnungsgrundlage für Hochschulbaumittel erreicht werden. Die ursprünglich bei der Berechnung herangezogenen Zahlen für den Hochschulbau waren für Niedersachsen ungünstig ausgefallen, weil die Vorgängerregierung in den Jahren, die für die Berechnung zugrunde gelegt wurden, zu wenig in die niedersächsischen Hochschulen investiert hat.

Der Haushaltsplan für das Jahr 2007 sieht darüber hinaus für die Hochschulen Mittelverstärkungen zur teilweisen Kompensation von Mehrbelastungen in Höhe von insgesamt rund neun Millionen Euro vor.

Auch das sehr gute Abschneiden der niedersächsischen Hochschulen bei der ersten Runde der Exzellenzinitiative habe gezeigt, dass der von der Landesregierung eingeschlagene Weg richtig und erfolgreich ist. So zeige der negative Wanderungssaldo, der während der Vorgängerregierung besonders schlecht ausgefallen ist, bereits eine positive Tendenz.

In der außeruniversitären regionalen wie überregionalen Forschungsförderung werden insgesamt rund 5,5 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt. "Die bereits im Vorjahr begonnene Mittelsteigerung von jährlich drei Prozent wird auch in 2007 fortgesetzt", sagte Stratmann. Die hervorragende Forschung in Niedersachsen wird zudem durch die hohe Promotionsquote deutlich. In der Untersuchung des Statistischen Bundesamtes gilt diese Quote als Indikator für die Leistungsfähigkeit der Hochschulen in der Forschung. Auch der hohe Anteil an Absolventen, bei guter Betreuungsrelation, sowie der Erfolg beim Einwerben von Drittmitteln dokumentiert die sehr gute Arbeit der niedersächsischen Hochschulen in Lehre und Forschung. "Dies zeigt wieder einmal die Leistungsfähigkeit, Effizienz und Effektivität der niedersächsischen Hochschulen", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.

Bei der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse ist Niedersachsen führend und stellt so sicher, dass durch ein kürzeres Studium in kleinen Gruppen die Nutzung der Kapazität der Hochschulen verbessert wird. "Damit wird der eingeschlagene Weg, dem Thema Bildung und Wissenschaft oberste Priorität zu geben, konsequent fortgesetzt", so Stratmann.

"Hochschulentwicklungspolitik, die sich angesichts der dynamischen Entwicklung der Wissenschaft auf Ländergrenzen beschränkt, ist provinziell und entspricht nicht den Forderungen angemessener Rahmenbedingungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im internationalen Wettbewerb ihr Profil schärfen müssen", so der Wissenschaftsminister. Deshalb werde Niedersachsen im Hochschulbau und in der Hochschulentwicklung seit Anfang der 70er Jahre zusammen mit Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein gesehen. Diesen Ansatz treibe Niedersachsen inhaltlich-konzeptionell vorrangig mit Bremen und Hamburg weiter voran. Bei der letzten gemeinsamen Sitzung der Landesregierung mit dem Bremer Senat sei dazu eine hochrangige Arbeitsgruppe der beiden Wissenschaftsressorts vereinbart worden.


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