Stifterverband: Berlin, Brandenburg und Bremen setzen Studienreform am besten um

Die Umstellung auf die Studienabschlüsse Bachelor bzw. Master verläuft in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. In einer aktuellen Analyse des Stifterverbandes zum so genannten Bologna-Prozess sind Berlin, Brandenburg und Bremen die Vorreiter. Die Hochschulen in diesen Bundesländern haben die beste Quote bei der Umstellung der Studiengänge.

16.11.2009 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Sie bilden aber auch praxisnah aus, bieten gute Weiterbildungsmöglichkeiten und fördern die studentische Mobilität. Außerdem sind sie attraktiv für Studierende aus aller Welt. Weniger überzeugen dagegen die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen, die zum Teil Defizite bei Beschäftigungsbefähigung und Internationalität aufweisen.

Das sind die zentralen Ergebnisse des ersten "Länderchecks Wissenschaft", den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vorlegt. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie gut die einzelnen Bundesländer die Bolognaziele erreichen. Grundlage dafür ist die Auswertung von 15 statistischen Indikatoren zur Umstellung auf Bachelor und Master.

"Obwohl die Hochschulbildung seit Jahren in die Zuständigkeit der Länder fällt, gibt es kaum Transparenz über die Erfolge der Hochschulpolitik in den einzelnen Bundesländern. Der Ländercheck des Stifterverbands zeigt, dass es durchaus große Unterschiede bei der Erreichung der Bologna-Ziele gibt und dass die Bundesländer unterschiedliche Schwerpunkte setzen", sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, mit Blick auf die Ergebnisse.

Links:

Ausführliche Informationen auf der Website zum Ländercheck

Druckfassung des Länderchecks mit ausführlichen Auswertungen (PDF, 3,8 MB)

 


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