Wirtschaft lotst Jugendliche aus nicht-akademischen Elternhäusern ins Studium

Die Bildungsinitiative STUDIENKOMPASS kann dank neuer Partner noch mehr junge Menschen aus Nicht-Akademiker-Familien zu einem Studium motivieren. Mit Unterstützung der EWE AG, der Heinz Nixdorf Stiftung und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. wird das Programm im kommenden Jahr in drei neuen Regionen aktiv. Hinzu kommen Standorte in Niedersachsen, Paderborn und Bayern. Seit dem Programmstart 2007 konnten die Initiatoren, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), die Deutsche Bank Stiftung und die Accenture-Stiftung, die Zahl der Standorte bereits von fünf auf zehn verdoppeln. Im Jahr 2009 erhöht die Deutsche Bank Stiftung ihre Fördersumme für das Projekt zudem um weitere 500.000 Euro.

24.10.2008 Pressemeldung Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)

Zum Förderprogramm: In Deutschland bestimmt das Bildungsniveau der Eltern noch immer die Berufswahl ihrer Kinder. Haben die Eltern einen Hochschulabschluss, studieren 83 Prozent der Jugendlichen mit Abitur; sind die Eltern keine Akademiker, sind es nur 23 Prozent. Im dreijährigen Förderprogramm STUDIENKOMPASS werden diese Jugendlichen dazu motiviert, ihre Potenziale auszuschöpfen. Bereits aktiv ist der STUDIENKOMPASS in den Regionen Berlin, Erfurt, Frankfurt (Oder), Frankfurt (Main), Hamburg, Köln und Mannheim. An diesen Standorten nehmen zurzeit 375 Schülerinnen und Schüler daran teil.

Schirmherrin des STUDIENKOMPASSES ist Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.


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