Wissenschaftsministerin eröffnet heute "Lange Nacht der Wissenschaften" in Dresden
"Mit Angeboten wie der Wissenschaftsnacht können Wissenschaftler Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen Berührungsängste nehmen und für wissenschaftliche Themen – und möglicherweise Karrieren – begeistern", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange im Vorfeld der Eröffnung der "Langen Nacht der Wissenschaften" in Dresden. Wissenschaft sei für die Menschen da, deshalb sei es wichtig, dass sie sich der Öffentlichkeit stelle und erkläre, warum es beispielsweise notwendig ist, Stammzellforschung zu betreiben oder Steuergelder in ein Elektronenmikroskop zu investieren.
04.07.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDie "Lange Nacht der Wissenschaften" sei eine großartige Gelegenheit, Kinder und Jugendliche mit den Wissenschaften in all ihren Fassetten vertraut zu machen. Aus diesem Grund begrüße sie vor allem die Angebote für Familien. "Wenn die Eltern begeistert einem wissenschaftlichen Experiment folgen, dann ist dies das beste Vorbild für kindliche Neugier."
Da künftig auch in Sachsen akademischer Nachwuchs in der Wissenschaft fehlen werde, seien Veranstaltungen dieser Art von unschätzbarem Wert, so die Ministerin. "Wirtschaft und Wissenschaft konkurrieren auch in Sachsen um die besten Köpfe."
Die Ministerin würdigte in diesem Zusammenhang besonders die Aktion "Mach deinen Doktor". Dazu hatten sich Dresdner Schülerinnen und Schüler auf eine Entdeckungstour durch Dresdner Hochschulen, Forschungsinstitute, Museen und Unternehmen mit Stationen der Naturwissenschaften, Medizin und Kunst begeben. "Wissbegierig und voller Neugier auf der Suche nach den richtigen Antworten haben sie sich mit vielen wissenschaftlichen Fragestellungen auseinander gesetzt, das in der Schule Gelernte vertieft und einige Fragen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Ein solche Aktion sollte Schule machen, auch an anderen Hochschulstandorten."
Nach der Eröffnungsveranstaltung im Hörsaalzentrum der TU Dresden wird Ministerin Dr. Stange (ab 21 Uhr 30) auch die Besucher der Wissenschaftsshow im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden begrüßen.
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