Zöllner: Berlin attraktivster Studienort in Deutschland
Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27 600 Studierenden den höchsten Wanderungsgewinn aller Länder zu verzeichnen.
20.05.2008 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungWissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Wir freuen uns über diesen Zustrom an Studierenden. Diese Entwicklung zeigt, dass Berlin aufgrund des vielfältigen Studienangebotes enorm attraktiv ist."
Im Jahr 2006 haben in Berlin laut Statistischem Bundesamt 20 318 junge Menschen ein Studium aufgenommen. Damit liegt Berlin über der im Hochschulpakt vereinbarten jährlichen Studienanfängeranzahl von 19 500.
Berlin erhält aus dem Hochschulpakt für den Ausbau an Studienplatzkapazitäten von 2007 bis 2011 rund 23 Millionen Euro. Bei der Abrechnung der Studierendenzahlen sollen Mehr- und Minderkapazitäten verrechnet werden. Bei einer durchschnittlichen Studienanfängerzahl von 20 500 pro Jahr und einem Pauschbetrag von 11.000 Euro jährlich pro Studierenden ist davon auszugehen, dass die Berliner Hochschulen rund 11 Millionen Euro (2,75 Millionen Euro jährlich) zusätzlich erhalten.
Wissenschaftssenator Zöllner: "Mit der Ausbildungsoffensive des Masterplans werden wir in den kommenden Jahren die Quantität und Qualität des Angebotes noch weiter verbessern. Berlin kann also damit rechnen, dass bei der Spitzabrechnung des Hochschulpaktes im Jahr 2010 noch mehr Geld den Hochschulen zur Verfügung gestellt wird. Dies ist ein Grund zur Freude für die Studierenden, für die Hochschulen und natürlich für den zuständigen Senator."
Das Land Berlin wird daran festhalten; keine Studiengebühren einzuführen und eine stetige Anpassung des BAföGs zu fordern. Wissenschaftssenator Zöllner: "Wir müssen den Studierenden in Deutschland beste Rahmenbedingungen bieten und mögliche Hürden für die Aufnahme eines Studiums abbauen. Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes zeigen deutlich, dass wir in Berlin auf einem guten Weg sind".
Die Statistik gibt der Politik des Berliner Senats Recht: Jeder in die Wissenschaft investierte Euro lohnt sich, denn zusätzlich zu den Mitteln des Hochschulpaktes erhielt Berlin über den Länderfinanzausgleich pro zugezogenen Einwohner im Jahr 2007 3.600 Euro. Das bedeutet bei einem Wanderungssaldo von 27 600 Menschen nach Berlin, dass Berlin alleine im Jahr 2007 zusätzlich rund 99 Millionen Euro erhält.
Es zeigt sich erneut: Das Drängen des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, in der letzten Verhandlungsrunde der Ministerpräsidentenrunde zum Hochschulpakt im Dezember 2006, zusätzliche Studienplätze zusätzlich zu finanzieren, ist für Berlin Gold wert.
Der Wanderungssaldo bringt das Mengenverhältnis zwischen ab- und zuwandernden Studierenden in den Bundesländern zum Ausdruck und ist ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte.
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