Bildungsraum

15 deutsche Hochschulen für neue EU-Initiative ausgewählt

Die Europäische Kommission hat im Juni das Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunde für die Allianzen der "Europäischen Hochschulen" bekanntgegeben. Es wurden 17 Netzwerke ausgewählt an denen 114 Hochschuleinrichtungen aus 24 Mitgliedstaaten teilnehmen.

15.07.2019 Bundesweit Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag
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Die Auswahl umfasst ein breites Spektrum von Hochschuleinrichtungen aus der gesamten EU – von Fachhochschulen über Technische Universitäten und Kunsthochschulen bis hin zu Gesamthochschulen und forschungsintensiven Hochschulen.

Die "Europäischen Hochschulen" gehen auf die Schlussfolgerungen der EU-Staats- und Regierungschefs vom Dezember 2017 zurück und sind Teil der Bestrebungen bei der Schaffung eines Europäischen Bildungsraumes. Die Netzwerke sind transnationale Bündnisse von Hochschulen aller Art, die interuniversitäre Campusse bilden sollen, auf denen sich Studierende, Mitarbeiter und Forscher nahtlos bewegen können. Dabei werden ihre Fachkenntnisse, Plattformen und Ressourcen gebündelt, um gemeinsame Lehrpläne oder Module zu erstellen. Die "Europäischen Hochschulen" sollen auch dazu beitragen, europäische Werte und die europäische Identität zu fördern.

Die 15 bisher beteiligten deutschen Universitäten sind: Freie Universität Berlin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universität Leipzig, Hertie School of Governance, Eberhard Karls Universität Tübingen, Technische Universität Hamburg, Universität Potsdam, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Karlsruher Institut für Technologie, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Ludwig-Maximilian-Universität München, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Technische Universität Darmstadt und die Universität Bremen.

Für die ersten 17 "Europäischen Hochschulen" steht als Europäisches Pilotprojekt aus Finanzmitteln des EU-Bildungsprogrammes ERASMUS+ ein Gesamtbudget von bis zu 85 Mio. Euro zur Verfügung. Jede Allianz wird in den kommenden drei Jahren bis zu 5 Mio. Euro erhalten‚ um mit der Umsetzung ihrer Pläne zu beginnen und den Weg für weitere Hochschuleinrichtungen in der EU zu ebnen. In der nächsten Förderperiode ab 2021 sollen die "Europäischen Hochschulen fester Bestandteil von ERASMUS+ sein.


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