EU sagt 1,7 Milliarden Euro für Bildungsmaßnahmen weltweit zu
Beitrag auch zur Verbesserung der betrieblichen Fachkräftebasis und digitale Innovationen: Auf dem "Globalen Bildungsgipfel" Ende Juli in London haben die EU und ihre Mitgliedstaaten 1,7 Milliarden Euro für die Globale Partnerschaft für Bildung (GPE) zugesagt.
14.09.2021 Bundesweit Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und HandelskammertagDie GPE stellt in Zusammenarbeit mit der Weltbank Finanzhilfen, insbesondere für die Länder zur Verfügung, in denen ein Großteil der Kinder keine Schule besuchen und geschlechtsspezifische Ungleichheiten sehr ausgeprägt sind. Nach Aussagen der EU-Kommission ist Europa damit der größte Mittelgeber für die Bildungspartnerschaft.
Mit den jetzt durch Europa zugesagten Mitteln sollen in bis zu 90 Ländern und Gebieten Unterstützung beim Aufbau und der Gestaltung der Bildungssysteme geleistet werden. Konkret soll mit der Milliardenförderung in Lehrkräfte, Gleichstellung und in die Stärkung von zukunftsrelevanten Kompetenzen im Zusammenhang mit dem digitalen und ökologischen Wandel investiert werden.
So sollen bis 2030 mindestens 69 Millionen neue Lehrkräfte im Primar- und Sekundarbereich eingestellt werden, davon mehr als 17 Millionen in Afrika. Gleichstellung soll insbesondere durch die Bildung von Mädchen und die Nutzung des Potenzials digitaler Innovationen vorangetrieben werden. Damit soll auch der Zunahme von Ungleichheiten im Zusammenhang mit der Pandemie entgegengewirkt werden.
Für die Auslandsaktivitäten deutscher Unternehmen bedeuten diese Maßnahmen zur Anhebung des Bildungsstandards der einheimischen Bevölkerung eine verbesserte Basis für die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften an ihren Auslandsstandorten.
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