Internationale Studierendenmobilität: NRW bundesweit an der Spitze
Nordrhein-Westfalen bleibt das Bundesland mit den meisten internationalen Studierenden. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
09.06.2026 Bundesweit, Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)Kein anderes Bundesland zählt mehr internationale Studierende als Nordrhein-Westfalen: Im Wintersemester 2024/25 waren an den Hochschulen des Landes 81.954 Studierende aus dem Ausland eingeschrieben – das entspricht einem Anstieg von 13,4 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2019/20 (damals: 72.287 internationale Studierende). Damit liegt NRW deutlich vor Bayern (72.483) und Baden-Württemberg (37.917). Der Anteil internationaler Studierender an allen Studierenden betrug 11,6 Prozent.
Auch bei der internationalen Mobilität im EU-Programm Erasmus+ zählt Nordrhein-Westfalen zu den wichtigsten Zielregionen in Deutschland: Im Jahr 2024 kamen 3.448 internationale Erasmus-Studierende an Hochschulen in NRW – der dritthöchste Wert aller Bundesländer, hinter Baden-Württemberg (4.049) und Bayern (3.846).
Insgesamt studierten im Wintersemester 2024/25 über 402.000 internationale Studierende an den Hochschulen in Deutschland. Rund 55 Prozent von ihnen waren in den besonders gesuchten MINT-Fächern eingeschrieben, in NRW lag ihr Anteil mit 60,8 Prozent sogar über dem Bundesdurchschnitt. Weitere Zahlen und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland und weltweit finden Sie in der neuen Ausgabe von „Wissenschaft weltoffen kompakt 2026“.
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