Analphabetismus

8. September: UNESCO-Welttag der Alphabetisierung

(redaktion/pm) Jedes Jahr am 8. September erinnert die UNESCO daran, dass Millionen Menschen weltweit nicht lesen und schreiben können. Nicht nur Entwicklungsländer sind vom Problem des Analphabetismus betroffen. Auch in Industrieländern wie Deutschland leben viele Erwachsene, die über so geringe Lese- und Schreibkenntnisse verfügen, dass sie als funktionale Analphabeten gelten. Über die Alphabetisierungsarbeit in Deutschland informiert das UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen heute auf der Veranstaltung zum Weltalphabetisierungstag in Berlin. mehr

08.09.2008 Artikel

Volkshochschul-Verband bietet erwachsenen Analphabeten kostenlose Lernunterstützung im Web

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) bietet erwachsenen Menschen kostenlos die Möglichkeit, im Internet lesen und schreiben zu lernen. Darauf weist der Verband der rund 1.000 Volkshochschulen anlässlich des UN-Weltalphabetisierungstages hin. Schätzungen zufolge gibt es mehr als vier Millionen so genannte funktionale Analphabeten in Deutschland. Das DVV-Internetportal ich-will-lernen.de steht jedem Nutzer auch anonym zur Verfügung. Mehr als 128.000 Lernende haben sich seit dem Start 2004 bereits in dem mehrfach ausgezeichneten Portal angemeldet. mehr

05.09.2008 Pressemeldung Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)

Bildung gibt den Ton an!

Lassen sich junge Erwachsene, die kaum lesen und schreiben können, für Grundbildung motivieren? Das Projekt iCHANCE stellt sich dieser Herausforderung. Unterstützt wird es dabei von deutschen Musikkünstlern wie BEATSTEAKS, SAMY DELUXE, BEATHOAVENZ, CULCHA CANDELA und den DONOTS. mehr

05.09.2008 Pressemeldung Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

Prävention von Analphabetismus beginnt in der Kindheit: Deutschland muss in diese Infrastruktur investieren

Am 8. September ist "Weltalphabetisierungstag". Ein Tag, der auch Deutschland betrifft: Rund vier Millionen Deutsche können so schlecht lesen, dass sie als Analphabeten gelten. Und jeder fünfte 15-Jährige ist akut gefährdet, ebenfalls ein Leben lang Analphabet zu sein. Organisationen aus Wirtschaft und Kultur sowie Kinderärzte realisieren daher mit der Stiftung Lesen aktuell ein Projekt, das in einem bislang nie dagewesenem Maßstab Prävention betreibt: "Lesestart – die Lese-Initiative für Deutschland". Anlässlich des Weltalphabetisierungstages appellieren die Projektinitiatoren: Deutschland muss mehr in frühkindliche Sprach- und Leseförderung investieren, um Analphabetismus gar nicht erst aufkommen zu lassen. mehr

04.09.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

In Deutschland gibt es schätzungsweise vier Millionen funktionale Analphabeten

Weltweit können 781 Millionen Erwachsene nicht lesen und schreiben. Spätestens seit der PISA-Studie ist bekannt, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern einen erheblichen Nachholbedarf bei der Grundbildung hat. Jedes Jahr verlassen etwa 75.000 Jugendliche die Schulen ohne Hauptschulabschluss. Viele von ihnen verfügen nicht über die erforderlichen Mindestqualifikationen, um einen Beruf zu erlernen. Ohne ausreichende Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen haben sie kaum eine Chance am Arbeitsmarkt. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

"Lesen lernen mit 48 Jahren"

Der gelernte Hafenfacharbeiter Uwe Boldt war einer von etwa vier Millionen Analphabeten in Deutschland, die trotz Schulbesuchs weder einen Brief schreiben noch einen Fahrplan lesen können. Vor drei Jahren fasst Uwe Boldt Mut und meldet sich an einer Volkshochschule an. Im VHS-Kurs und im Internetportal ich-will-lernen.de lernt Uwe Boldt heute als Erwachsener lesen und schreiben. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Projekt „ich-will-lernen.de“

© photocase.de / fult

Der Alphabetisierungspädagoge kommt

(ht). In Deutschland leben vier Millionen nahe am Rande des Analphabetismus oder befinden sich mitten darin. Nur 20 000 von ihnen tun etwas dagegen und knien sich erneut in den Erwerb der Schrift hinein. – Zahlen, die dem Land der Dichter und Denker nicht gut zu Gesicht stehen. Seit 2007 fördert der Bund nun eine Initiative, die den Alphabetisierungsunterricht professionalisieren will. 2009 soll ein erster Studiengang entstehen. mehr

04.08.2008 Artikel

E-Plus Gruppe unterstützt den Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

Die E-Plus Gruppe unterstützt ab Juni den Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e. V., Münster. Der Bundesverband setzt sich seit 20 Jahren aktiv für eine bessere Grundbildung in Deutschland ein. Es wird geschätzt, dass etwa vier Millionen Menschen in Deutschland nicht über ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse verfügen, um alltägliche Herausforderungen zu meistern. Die E-Plus Gruppe unterstützt mit ihrem Engagement den Verband bei der Förderung der Erwachsenenbildung und möchte gleichzeitig Verständnis für die Situation von Analphabeten wecken. mehr

11.06.2008 Pressemeldung Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

© Bundesverband Alphabetisierung

Grundstein für ALFA-STIFTUNG gelegt

Die Initiative des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung zur Errichtung einer Stiftung wird von der HypoVereinsbank in Münster unterstützt. "Wir stellen gern 10.000 Euro für dieses wichtige Anliegen zur Verfügung", so Ottilia Timm, Leiterin der Repräsentanz Wealth Management Münster. mehr

16.05.2008 Pressemeldung Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

Weltrekordversuch: die größte Unterrichtsstunde der Welt erinnert die Politik an ihr Versprechen "Bildung für alle bis 2015"

Schulen rund um den Globus - darunter über 150 Schulen in Deutschland - beteiligten sich am 23. April an dem Weltrekordversuch der Globalen Bildungskampagne für die größte Unterrichtsstunde der Welt. Mit dieser Aktion sollen die Regierungen in Nord und Süd gemahnt werden, ihr Versprechen einzuhalten, bis 2015 "Bildung für alle" zu ermöglichen. Auf der deutschen Zentralveranstaltung vor dem Reichstagsgebäude in Berlin stellten sich Bundestagsabgeordnete aller Parteien den Fragen der Schülerinnen und Schüler. mehr

23.04.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft