BAföG

Zur 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks: Der Stand der Dinge - wie leben Studierende in Deutschland heute?

Wie leben die rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland heute? Aus welchen sozialen Schichten kommen sie? Wie finanzieren sie ihr Studium? Wie viele jobben nebenbei, wie viel Zeit wenden sie für das Studium auf? Seit mehr als 55 Jahren zeichnen die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks ein Bild der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH führt die Untersuchung seit 1982 im Auftrag des DSW alle drei Jahre durch. mehr

19.06.2007 Pressemeldung HIS Hochschul-Informations-System GmbH

GEW schlägt Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen vor

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat als Konsequenz aus der heute in Berlin vorgestellten jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) ein "Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen" vorgeschlagen. "Bund, Länder und Hochschulen müssen die alarmierenden Befunde der Sozialerhebung ernst nehmen und rasch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden ergreifen. Nur so wird das Ziel, den Anteil der Studierenden auf 40 Prozent eines Altersjahrgangs zu steigern, erreicht", erklärte Andreas Keller, für Hochschulen zuständiges Vorstandsmitglied der GEW, am Dienstag in Berlin. Dieses Aktionsprogramm könne auch dazu beitragen, die so genannte soziale Dimension des Europäischen Hochschulraums zu stärken. Dazu seien Bund, Länder und Hochschulen im Rahmen des Bologna-Prozesses verpflichtet. mehr

19.06.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks: "Mehr Studierende nur über soziale Öffnung der Hochschulen"

- Ungleiche Bildungschancen: 83 von 100 Akademikerkindern studieren, aber nur 23 von 100 Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien - DSW-Präsident Rolf Dobischat nennt soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems "beschämend für eine Demokratie" - Dobischat: "Bundesregierung muss BAföG jetzt erhöhen" - Für 40% der Studierenden ist die Studienfinanzierung unsicher - DSW: Nach Hochschulpakt auch in soziale und wirtschaftliche Infrastruktur investieren! mehr

19.06.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Andreas Storm: "Wir brauchen mehr Studienanfänger!"

"Deutschland braucht mehr Akademiker. Wir wollen eine Studienanfängerquote von 40 Prozent erreichen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Andreas Storm am Dienstag in Berlin. Storm stellte gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, Professor Rolf Dobischat, die 18. Sozialerhebung über "Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2006" vor. Für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Erhebung hat das Hochschul-Informations-System (HIS) im Auftrag des Studentenwerks 17.000 Studierende befragt. mehr

19.06.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

GEW: "Bildungssparen ist Konzept für gehobene Mittelschicht"

"Das vorgelegte Bildungsspar-Modell greift viel zu kurz: Weiterbildung für alle Menschen lässt sich nicht allein mit diesem Instrument fördern", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf das heute im Kabinett vorgelegte Eckpunktepapier zum Bildungssparen. "Das ist ein Programm für die gehobene Mittelschicht. Vor allem Geringqualifizierte und Niedriglöhner bleiben außen vor. Sie müssen ihre ohnehin geringen Ersparnisse für die Altersvorsorge einsetzen. Die Förderung der Vermögensbildung und groß angelegte Darlehensprogramme gehen an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei." mehr

13.06.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Sozialverträgliche Ausgestaltung des NRW-Studienbeitragsmodells bewährt sich

Das Innovationsministerium hat die Quote, die die NRW-Hochschulen zur Sicherung der Sozialverträglichkeit der Studienbeiträge an den Ausfallfonds abführen, reduziert. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit den Studienbeitragsdarlehen müssen die Hochschulen bereits im laufenden Sommersemester statt 23 Prozent nur noch 18 Prozent der Einnahmen aus den Studienbeiträgen in den Fonds abführen. "Damit steht den Hochschulen noch mehr Geld für die Verbesserung von Lehre und Studienbedingungen zur Verfügung", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute in Düsseldorf. Die Hochschulen können nun insgesamt mit etwa 300 Millionen Euro Einnahmen aus den Beiträgen in 2007 kalkulieren. mehr

08.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bafög soll zum Wintersemester 2008/2009 erhöht werden

(bikl) Wie Andreas Storm, Staatsekretär im Bildungs- und Forschungsministerium, gestern gegenüber dem Handelsblatt mitteilte, wird sich Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) nicht länger gegen Forderungen nach Erhöhung der Bafög-Sätze und Freibeträge für die Einkommen der Eltern sperren: "Über die genaue Ausgestaltung und den Umfang der Anpassung soll im Rahmen der Beratungen zum Bundeshaushalt 2008 befunden werden." mehr

22.05.2007 Artikel

Deutsches Studentenwerk: BAföG-Novelle jetzt, BAföG-Erhöhung jetzt!

Zur heutigen BAföG-Anhörung im Deutschen Bundestag wiederholt das Deutsche Studentenwerk (DSW) seine Forderung, nach nunmehr sechs Jahren Stillstand beim BAföG die Bedarfssätze und Freibeträge noch in diesem Jahr deutlich zu erhöhen und die laufende BAföG-Novellierung wie von der Bundesregierung angekündigt auch 2007 zügig umzusetzen. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat erklärte in Berlin: "Eine BAföG-Erhöhung ist längst überfällig, und die Studierenden verlassen sich darauf, dass die vielen kleinen Verbesserungen der laufenden 22. BAföG-Novelle wie geplant dieses Jahr greifen. Beides duldet keinen weiteren Aufschub." Noch ein Jahr Stillstand beim BAföG wäre laut Dobischat "ein bildungs- und sozialpolitisch verheerendes Signal". "Verlieren Sie nicht noch mehr Zeit, sondern handeln sie jetzt, um mehr jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen!", appellierte Dobischat an die Bundesregierung. mehr

21.05.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Experten fordern unisono mehr Bafög und den Erhalt des Kinderteilerlasses

(hib/SKE) Massive und einheitliche Kritik an dem Entwurf des Bafög-Änderungsgesetzes übten die acht Sachverständigen während der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Montag. Zentraler Kritikpunkt war vor allem, dass weder die Bedarfssätze noch die Freibeträge angehoben werden sollen. Die Bundesregierung hatte die Entscheidung damit begründet, dass die angespannte Haushaltslage diesen Schritt nicht zulasse. Zuletzt waren sie 2001 erhöht worden. mehr

21.05.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

GEW: "Für ein starkes und bolognataugliches BAföG"

Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist eine Erneuerung des BAföG überfällig, um die staatliche Ausbildungsförderung zu stärken und bologna-tauglich zu machen. "Als erster Schritt sind die Fördersätze und Freibeträge noch in diesem Jahr um zehn Prozent anzuheben", forderte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller in der heutigen Anhörung des Bundestagsbildungsausschusses in Berlin. Er wies darauf hin, dass heute nur noch 18 Prozent der Studierenden BAföG erhielten (in Zahlen: 345.000 von 1.925.000 Studierenden). mehr

21.05.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft